Schaalsee
Der Schaalsee ist einer der tiefsten Seen Norddeutschlands - rund 24 Quadratkilometer, bis zu 72 Meter tief, mitten im UNESCO-Biosphärenreservat. Ein klares, stark gegliedertes Gewässer mit gutem Barschbestand. Was hier beißt und welche Regeln das Schutzgebiet setzt.
- Typ
- See
- Lage
- UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, Grenze SH/Mecklenburg-Vorpommern
- Bundesland
- Schleswig-Holstein
- Raubfischarten
- 1
Der Schaalsee an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist mit rund 24 km² Fläche und bis zu 72 m Tiefe (im Schnitt 17 m) einer der tiefsten Seen Norddeutschlands - stark gegliedert durch Inseln, Halbinseln und Buchten und Kern eines UNESCO-Biosphärenreservats. Der See beherbergt 31 Fischarten; der Flussbarsch zählt zu den häufig gefangenen. Wegen des Schutzstatus gelten besondere Regeln: Geangelt wird nur vom Boot, Kanu oder von Stegen, und nur mit für das Biosphärenreservat registrierten Booten; die Saison läuft meist vom 1. Mai bis 15. Oktober. Die Bewirtschaftung ist auf mehrere Seeteile aufgeteilt (u.a. Forst- und Seenverwaltung Stintenburg auf der SH-Seite, Schaalseefischerei im Südteil) - die Angelkarte löst man beim jeweils zuständigen Fischereiberechtigten.
Einer der tiefsten Seen Norddeutschlands
Der Schaalsee liegt genau auf der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und ist mit rund 24 Quadratkilometern und bis zu 72 Metern Tiefe einer der tiefsten Seen Norddeutschlands. Kein rundes Becken, sondern ein stark gegliedertes Gewässer aus Inseln, Halbinseln und tiefen Buchten - Kern eines UNESCO-Biosphärenreservats. Diese Struktur und die Klarheit des Wassers machen ihn zu einem der reizvollsten, zugleich anspruchsvollsten Angelgewässer des Nordens.
Welche Raubfische der See führt
- Der Barsch zählt zu den häufig gefangenen Arten - er steht an den vielen Kanten, Krautfeldern und Steilzonen.
- Dazu kommen Hecht in den Flachbuchten und weitere Arten aus dem 31-Arten-Spektrum.
- Die tiefen, klaren Zonen bieten den Salmoniden und Tiefenfischen Lebensraum.
Angeln am Schaalsee
Wegen des Schutzstatus wird nur vom Boot, Kanu oder von Stegen geangelt - und nur mit für das Biosphärenreservat registrierten Booten. Die Saison läuft meist vom 1. Mai bis 15. Oktober. Den Barsch sucht man mit dem Gummifisch an den zahlreichen Kanten und Krautfeldern. Weil die Bewirtschaftung auf mehrere Seeteile aufgeteilt ist, löst man die Angelkarte beim zuständigen Fischereiberechtigten des jeweiligen Bereichs.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Schaalsee sind die Bootspflicht mit Registrierung, die Saisonzeiten und die aufgeteilte Bewirtschaftung zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Schleswig-Holstein. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des zuständigen Fischereiberechtigten.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Schaalsee
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Flussbarsch Schonzeit Schleswig-Holstein → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches (Landeswert); Bewirtschafter-Regeln laut Erlaubnisschein | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Schaalsee
- Flussbarsch: Mit rund 24 km² und bis 72 m Tiefe (Schnitt 17 m) einer der tiefsten Seen Norddeutschlands, stark gegliedert durch Inseln, Halbinseln und Buchten. 31 Fischarten; Flussbarsch zählt zu den häufig gefangenen Arten. Angeln nur vom Boot/Kanu oder von Stegen, nur mit für das Biosphärenreservat registrierten Booten, Saison meist 1. Mai bis 15. Oktober. Bewirtschaftung ist auf mehrere Seeteile aufgeteilt - Angelkarte beim jeweils zuständigen Fischereiberechtigten lösen.
Die Regeln am Schaalsee setzt Teil-Bewirtschaftung: Forst- und Seenverwaltung Stintenburg (Techiner/Lassahner Teil, SH-Seite); Schaalseefischerei (Rehbohm), Zarrentin (Südteil). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Schaalsee
Wie tief ist der Schaalsee und was lebt darin?
Der Schaalsee ist mit bis zu 72 Metern (im Schnitt 17 m) einer der tiefsten Seen Norddeutschlands, bei rund 24 km² Fläche. Er beherbergt 31 Fischarten; der Flussbarsch zählt zu den häufig gefangenen. Die starke Gliederung durch Inseln, Halbinseln und Buchten schafft enorm viel Struktur - Kanten, Krautfelder und Steilzonen, an denen der Barsch steht. Die Tiefe und Klarheit machen ihn zu einem anspruchsvollen, aber lohnenden Revier.
Welche Regeln gelten am Schaalsee im Biosphärenreservat?
Weil der Schaalsee Kern eines UNESCO-Biosphärenreservats ist, gelten besondere Regeln: Geangelt wird nur vom Boot, Kanu oder von Stegen - und nur mit Booten, die für das Reservat registriert sind. Die Angelsaison läuft meist vom 1. Mai bis 15. Oktober. Diese Beschränkungen schützen die sensible Uferzone und die Vogelwelt; vor dem Angeln klärt man die aktuellen Bedingungen beim zuständigen Fischereiberechtigten.
Wo bekommt man eine Angelkarte für den Schaalsee?
Die Bewirtschaftung ist auf mehrere Seeteile aufgeteilt - unter anderem die Forst- und Seenverwaltung Stintenburg für den Techiner und Lassahner Teil auf der SH-Seite und die Schaalseefischerei (Rehbohm) in Zarrentin für den Südteil. Man löst die Angelkarte deshalb beim jeweils zuständigen Fischereiberechtigten des Seeteils, den man befischen will. Wichtig sind zudem die Bootsregistrierung und die Saisonzeiten.