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Stausee · Mittelthüringen, Weimarer Land, bei Hohenfelden (Ilm)

Stausee Hohenfelden

Der Stausee Hohenfelden im Weimarer Land ist ein 45 Hektar großer Stausee mit dokumentierten 29 Fischarten - ein reines Uferangel-Revier, in dem der Zander regelmäßig kapital wird. Was hier beißt und warum jedes Boot verboten ist.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Stausee Hohenfelden im Weimarer Land mit sandigem Ufer
Typ
Stausee
Lage
Mittelthüringen, Weimarer Land, bei Hohenfelden (Ilm)
Bundesland
Thüringen
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der Stausee Hohenfelden bei Hohenfelden im Weimarer Land (Mittelthüringen, an der Ilm) ist ein 45 Hektar großer Stausee mit sandigem Grund und dokumentierten 29 Fischarten. Barsch steht neben Zander, Karpfen, Aal, Brasse und Rotauge im Bestand; der Zander wird regelmäßig kapital. Bewirtschafter ist der Freizeitpark/Fischereibetrieb am See. Zentrale Sonderregel: Das Bootsangeln - auch mit dem Belly Boat - ist ganzjährig verboten, ebenso das Angeln von der Staumauer; damit ist die Angelei aufs Uferangeln beschränkt. Barrierearme Angelplätze gibt es vor allem am Südufer. Der Zander ist vom 1. Februar bis 31. Mai mit Kunstködern, Drop-Shot und Köderfisch gesperrt; der Aal ist vom 1. November bis 28. Februar geschont (Mindestmaß 50 cm). Tages-, Wochen- und Jahreskarten gibt es über den Freizeitpark bzw. an der Campingplatz-Rezeption.

45 ha, 29 Fischarten
artenreicher Stausee Zander regelmäßig kapital
Bootsangeln ganzjährig verboten
auch Belly Boat reines Uferangeln
Zander-Sperre 1.2.-31.5.
Kunstköder/Drop-Shot/Köderfisch Karten via Freizeitpark

Ein artenreicher Stausee im Weimarer Land

Der Stausee Hohenfelden an der Ilm im Weimarer Land ist ein 45 Hektar großer Stausee mit sandigem Grund - und mit 29 dokumentierten Fischarten ein ausgesprochen artenreiches Gewässer. Eingebettet in die Freizeit- und Campinglandschaft bei Hohenfelden, ist er ein beliebtes Naherholungsgewässer Mittelthüringens. Für Angler hat er einen ganz eigenen Charakter: Weil jedes Boot verboten ist, ist er ein reines Uferangel-Revier - was das Lesen des Gewässers vom Ufer aus zur entscheidenden Fähigkeit macht.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Zander wird regelmäßig kapital - der attraktivste Raubfisch des Sees.
  • Der Barsch steht neben Zander und Weißfisch im Bestand.
  • Der Aal gehört zu den 29 Arten (Schonzeit 1.11.-28.2., 50 cm).

Angeln am Stausee Hohenfelden

Bewirtschafter ist der Freizeitpark/Fischereibetrieb am See. Weil Boots- und Belly-Boot-Angeln ganzjährig verboten sind, befischt man den See vom Ufer - barrierearme Plätze gibt es vor allem am Südufer. Den Zander sucht man an den tieferen Kanten in Wurfweite mit Gummifisch und Köderfisch. Zu beachten ist die Zander-Sperre vom 1. Februar bis 31. Mai (Kunstköder, Drop-Shot, Köderfisch) sowie das Verbot, von der Staumauer zu angeln.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Stausee Hohenfelden sind das Bootsverbot, die Zander-Sperre und das Staumauer-Verbot zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Thüringen. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des Freizeitparks.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Stausee Hohenfelden

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Aal Schonzeit Thüringen → 01.11.-28.02. (Landeswert) 50 cm siehe Erlaubnisschein
Flussbarsch Schonzeit Thüringen → keine (Landeswert) kein gesetzliches (Landeswert) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Stausee Hohenfelden

  • Aal: 45 ha großer Stausee mit sandigem Grund und dokumentierten 29 Fischarten, darunter der Aal. Bootsangeln inkl. Belly-Boot ist ganzjährig verboten, was die Aalangelei aufs Uferangeln beschränkt. Barrierearme Angelplätze vor allem am Südufer. Tages-, Wochen- und Jahreskarten über den Freizeitpark.
  • Flussbarsch: Barsch neben Zander, Karpfen, Aal, Brasse und Rotauge im Bestand; Zander regelmäßig kapital. Sonderregeln: Zander vom 01.02.-31.05. mit Kunstködern/Drop-Shot/Köderfisch gesperrt, Bootsangeln (auch Belly Boat) und Angeln von der Staumauer ganzjährig verboten. Angelschein an der Campingplatz-Rezeption.
Bewirtschafter

Die Regeln am Stausee Hohenfelden setzt Freizeitpark/Fischereibetrieb Stausee Hohenfelden. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Stausee Hohenfelden

Darf man am Stausee Hohenfelden vom Boot angeln?

Nein. Am Stausee Hohenfelden ist das Bootsangeln ganzjährig verboten - und zwar auch mit dem Belly Boat. Ebenso ist das Angeln von der Staumauer untersagt. Damit ist die Angelei vollständig aufs Uferangeln beschränkt. Barrierearme Angelplätze gibt es vor allem am Südufer, was den See auch für Angler mit eingeschränkter Mobilität gut zugänglich macht. Karten gibt es über den Freizeitpark bzw. an der Campingplatz-Rezeption.

Wie ist der Zanderbestand im Stausee Hohenfelden?

Der Zander wird im Stausee Hohenfelden regelmäßig kapital - er ist einer der attraktivsten Zielfische des artenreichen Sees (29 dokumentierte Fischarten). Allerdings gilt eine Sonderregel: Vom 1. Februar bis 31. Mai ist der Zander mit Kunstködern, Drop-Shot und Köderfisch gesperrt, um die Laichzeit zu schützen. Weil das Bootsangeln ganzjährig verboten ist, befischt man ihn vom Ufer - vor allem an den tieferen Kanten in Wurfweite.

Welche Fische leben im Stausee Hohenfelden?

Der Stausee Hohenfelden ist mit 29 dokumentierten Fischarten ausgesprochen artenreich. Neben dem regelmäßig kapitalen Zander stehen Barsch, Karpfen, Aal, Brasse und Rotauge im Bestand. Der sandige Grund und die 45 Hektar Fläche bieten den Raubfischen gute Bedingungen. Für den Aal gilt eine Schonzeit vom 1. November bis 28. Februar und ein Mindestmaß von 50 cm; befischt wird ausschließlich vom Ufer.