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Fluss · Hamburger Osten (Bergedorf, Billstedt, Rothenburgsort)

Bille

Die Bille ist ein 65 Kilometer langer Elbe-Nebenfluss, der sich durch den Hamburger Osten zieht - ein ruhiges, strukturreiches Stadtrevier mit einem der breitesten Fischspektren der Stadt. Was hier beißt und warum der Anglerverband hier ein besonderes Aalprojekt betreibt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Die Bille im Hamburger Osten mit ruhigem, strukturreichem Uferverlauf
Typ
Fluss
Lage
Hamburger Osten (Bergedorf, Billstedt, Rothenburgsort)
Bundesland
Hamburg
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Die Bille ist mit rund 65 km Länge (davon etwa 23 km auf Hamburger Gebiet) ein Elbe-Nebenfluss, der durch den Hamburger Osten (Bergedorf, Billstedt, Rothenburgsort) fließt und in die Dove-Elbe mündet. Es ist ein artenreicher Flusslauf mit einem der breitesten Fischspektren Hamburgs - neben Aal stehen hier Aland, Döbel, Quappe, Hecht, Zander und Barsch. Als freies Gewässer ist die Bille nur mit Fischereischein befischbar; die angeschlossenen Kanäle sind in die Hamburger Anglerkarte des Anglerverbands Hamburg aufgenommen. Für den Aal gilt ein Entnahmefenster von 45 bis 75 cm (max. 3 Aale/Tag), für den Barsch ein Fenster von 10 bis 35 cm - Barsche über 35 cm dürfen nicht entnommen werden. Eine Besonderheit: In der Unteren Bille führt der Anglerverband seit 2016 ein Aalprojekt durch, bei dem abwandernde Blankaale gefangen und zum Schutz vor Turbinen lebend in die Elbe umgesetzt werden.

65 km, ruhiges Stadtrevier
Elbe-Nebenfluss breitestes Fischspektrum HH
Aal-Fenster 45-75 cm
max. 3/Tag Aalprojekt seit 2016
Barsch bis 35 cm
Höchstmaß Große zurücksetzen

Ein ruhiges Stadtrevier im Hamburger Osten

Die Bille ist Hamburgs zweiter Fluss - weniger bekannt als die Alster, aber unter Anglern ein Begriff. Auf rund 65 Kilometern (etwa 23 davon auf Hamburger Gebiet) zieht sie sich durch den Osten der Stadt, vorbei am Bergedorfer Wasserschloss, durch Billstedt und Rothenburgsort bis zur Mündung in die Dove-Elbe. Ein ruhiger, strukturreicher Flusslauf mit angeschlossenen Kanälen, vielen Uferkanten, Brücken und Stegen - und mit einem der breitesten Fischspektren der ganzen Stadt.

Welche Raubfische der Fluss führt

  • Der Aal ist Charakterfisch - Entnahmefenster 45 bis 75 cm, dazu ein eigenes Schutzprojekt.
  • Der Barsch steht in Trupps an Uferkanten und Stegen - Höchstmaß 35 cm.
  • Dazu kommen Hecht, Zander sowie Aland, Döbel und Quappe.

Angeln an der Bille

Die Bille ist ein freies Gewässer - befischbar nur mit Fischereischein; die angeschlossenen Kanäle sind Teil der Hamburger Anglerkarte des Anglerverbands Hamburg. Den Barsch zupft man mit feinem Spinnfischen und kleinen Ködern an den Uferkanten und Stegen, den Aal fischt man im Ansitz. Zu beachten sind das Aal-Entnahmefenster (45-75 cm, max. 3/Tag) und das Barsch-Höchstmaß von 35 cm.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Bille sind das Aal-Entnahmefenster und das Barsch-Höchstmaß zentral, dazu der Fischereischein-Zwang. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Hamburg. Verbindlich sind immer die aktuellen Bestimmungen des Anglerverbands Hamburg.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Bille

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Aal Schonzeit Hamburg → keine (Landeswert) 45-75 cm (Entnahmefenster) max. 3 Aale/Tag (Landeswert)
Flussbarsch Schonzeit Hamburg → keine (Landeswert) Entnahmefenster 10-35 cm (Landeswert) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Bille

  • Aal: Artenreicher Flusslauf mit einem der breitesten Fischspektren Hamburgs - neben Aal u.a. Aland, Döbel, Quappe, Hecht und Zander. Als freies Gewässer nur mit Fischereischein befischbar. Aal-Bezug mit echtem Mehrwert: Der Anglerverband Hamburg führt seit 2016 in der Unteren Bille ein Aalprojekt durch, bei dem abwandernde Blankaale gefangen und zum Schutz vor Turbinen lebend in die Elbe umgesetzt werden.
  • Flussbarsch: Die Gewässerkomplexe von Alster und Bille mit ihren Kanälen sind in die Hamburger Anglerkarte des Anglerverbands aufgenommen. Die Bille mit ihren angeschlossenen Kanälen ist ein ruhiges, strukturreiches Stadtrevier mit vielen Uferkanten, Brücken und Stegen, an denen Barsch-Trupps stehen. Barsche über dem Höchstmaß von 35 cm dürfen nicht entnommen werden.
Bewirtschafter

Die Regeln am Bille setzt freies Gewässer (Land Hamburg); Angelflächen des Anglerverband Hamburg e.V.. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Bille

Welche Fische kann man in der Bille fangen?

Die Bille hat eines der breitesten Fischspektren Hamburgs. Neben dem Aal stehen hier Aland, Döbel, Quappe, Hecht, Zander und Barsch. Der ruhige, strukturreiche Flusslauf mit seinen vielen Uferkanten, Brücken und Stegen bietet besonders dem Barsch gute Standplätze - dort stehen die Trupps. Als freies Gewässer ist die Bille nur mit Fischereischein befischbar; die angeschlossenen Kanäle sind Teil der Hamburger Anglerkarte.

Was ist das Aalprojekt an der Bille?

Der Anglerverband Hamburg führt seit 2016 in der Unteren Bille ein Aalprojekt durch: Abwandernde Blankaale - die geschlechtsreifen Tiere auf ihrem Weg zurück ins Meer - werden gefangen und zum Schutz vor den Turbinen der Wehre und Schöpfwerke lebend in die Elbe umgesetzt. So überleben sie die gefährliche Passage und können ihre Laichwanderung fortsetzen. Für Angler gilt an der Bille ein Aal-Entnahmefenster von 45 bis 75 cm und ein Limit von 3 Aalen pro Tag.

Gilt an der Bille ein Höchstmaß für Barsche?

Ja. Für den Barsch gilt an der Bille ein Entnahmefenster von 10 bis 35 cm - Barsche über dem Höchstmaß von 35 cm dürfen nicht entnommen werden und sind zurückzusetzen. Das schützt die großen, laichstarken Barsche. Die Bille mit ihren Kanälen ist ein ruhiges Stadtrevier mit vielen Uferkanten, Brücken und Stegen, an denen Barsch-Trupps stehen - ideal fürs feine Spinnfischen.