Spree (Kossenblatt bis Neuendorfer See / Unterspreewald)
Die Spree im Unterspreewald hat sich zum guten Wels-Wasser entwickelt: ein verzweigtes Fließsystem mit nährstoffreichem, flachem Wasser, das die Vermehrung fördert. Fänge von 1,60 m und mehr sind dokumentiert. Was den Waller hier so wohlfühlen lässt und welche Regeln gelten.
- Typ
- Fluss (Fließ- und Seensystem)
- Lage
- Seenland Oder-Spree und Unterspreewald, Landkreise Oder-Spree / Dahme-Spreewald
- Bundesland
- Brandenburg
- Raubfischarten
- 1
Der Spree-Abschnitt von Kossenblatt bis zum Neuendorfer See im Unterspreewald (Seenland Oder-Spree / Dahme-Spreewald) hat sich zum guten Wels-Wasser entwickelt. Es ist ein verzweigtes Fließsystem mit über 970 km Kanälen, konstantem Wasserstand und nährstoffreichem, flachem Wasser - Bedingungen, die die Vermehrung des Welses fördern. Fänge von 1,60 m und mehr sind dokumentiert; einzelne Welse erreichen 1,75 bis 2,20 m. Für den Wels gibt es kein gesetzliches Mindestmaß. Bewirtschaftet wird der Unterspreewald-Abschnitt von der Spreewaldfischerei Richter beziehungsweise als LAVB-Verbandsgewässer. Man befischt den Waller im Ansitz an den Krautkanten und in den tieferen Rinnen des verzweigten Systems.
Ein verzweigtes Wels-System im Spreewald
Die Spree von Kossenblatt bis zum Neuendorfer See ist mehr als ein Fluss - sie ist ein verzweigtes Fließsystem mit über 970 Kilometern Kanälen im Unterspreewald. Konstanter Wasserstand und nährstoffreiches, flaches Wasser fördern die Vermehrung des Welses, und so hat sich die Spree zu einem guten Wels-Wasser entwickelt. Fänge von 1,60 Metern und mehr sind dokumentiert, einzelne Waller erreichen 1,75 bis 2,20 Meter. Ein labyrinthisches, ursprüngliches Revier für den, der den Großfisch im Spreewald sucht.
Welche Raubfische das System führt
- Der Wels ist der Charakterfisch - Fänge bis 2,20 m, im nährstoffreichen Fließsystem.
- Dazu kommen Hecht und Zander in den Kanälen und am Neuendorfer See.
- Der Barsch und der Aal gehören zum Bestand des Spreewald-Netzes.
Angeln an der Spree
Bewirtschafter ist die Spreewaldfischerei Richter (bzw. LAVB-Verbandsgewässer). Den Wels befischt man im Ansitz mit großem Köderfisch an den Krautkanten und in den tieferen Rinnen des verzweigten Systems. Ein gesetzliches Wels-Mindestmaß gibt es nicht.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
An der Spree im Unterspreewald gelten die Regeln der Spreewaldfischerei Richter bzw. die LAVB-Gewässerordnung. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Brandenburg. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Spree (Kossenblatt bis Neuendorfer See / Unterspreewald)
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Wels Schonzeit Brandenburg → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Spree (Kossenblatt bis Neuendorfer See / Unterspreewald)
- Wels: Die Spree hat sich zum guten Wels-Wasser entwickelt - verzweigtes Fließsystem mit über 970 km Kanälen, konstantem Wasserstand und nährstoffreichem, flachem Wasser, das die Vermehrung fördert. Fänge von 1,60 m und mehr dokumentiert; einzelne Welse erreichen 1,75-2,20 m.
Die Regeln am Spree (Kossenblatt bis Neuendorfer See / Unterspreewald) setzt Spreewaldfischerei Richter (Unterspreewald-Abschnitt) / LAVB-Verbandsgewässer. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Spree (Kossenblatt bis Neuendorfer See / Unterspreewald)
Warum ist die Spree im Unterspreewald ein gutes Welsgewässer?
Weil das verzweigte Fließsystem mit über 970 km Kanälen einen konstanten Wasserstand und nährstoffreiches, flaches Wasser bietet - Bedingungen, die die Vermehrung des Welses fördern. Das flache Wasser erwärmt sich gut, und das reiche Nahrungsangebot sorgt für Wachstum. So hat sich die Spree zum guten Wels-Wasser entwickelt: Fänge von 1,60 m und mehr sind dokumentiert, einzelne Welse erreichen 1,75 bis 2,20 m. Man befischt den Waller an den Krautkanten und in den tieferen Rinnen.
Wie groß werden die Welse in der Spree?
Kapital - dokumentierte Fänge liegen bei 1,60 m und mehr, einzelne Welse erreichen 1,75 bis 2,20 m. Das verzweigte, nährstoffreiche Fließsystem des Unterspreewalds bietet dem Waller ideale Wachstumsbedingungen. Damit gehört die Spree zu den guten Wels-Adressen Brandenburgs. Ein gesetzliches Mindestmaß gibt es nicht; man befischt den Waller im Ansitz mit großem Köderfisch. Bewirtschaftet wird der Abschnitt von der Spreewaldfischerei Richter bzw. als LAVB-Verbandsgewässer.
Wie hängt die Spree mit dem Neuendorfer See zusammen?
Der Neuendorfer See ist Teil des Unterspreewald-Netzes, in das die Spree auf diesem Abschnitt mündet - beide gehören zum selben verzweigten Fließ- und Seensystem. Wer den Spree-Abschnitt befischt, bewegt sich also in einem zusammenhängenden Gewässer mit Flussstrecken und Seen. Die Spreewaldfischerei Richter gibt Karten für See und Spree aus. Der Wels wandert durch dieses System und findet in den flachen, nährstoffreichen Bereichen gute Bedingungen.