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Tagebausee · südlich von Leipzig, Leipziger Neuseenland

Cospudener See

Der Cospudener See - kurz 'Cossi' - ist einer der beliebtesten Seen des Leipziger Neuseenlands: ein gefluteter Braunkohletagebau, tief und klar, mit Plateaus und Kanten, an denen große Barsche und Zander stehen. Was hier beißt und was der Anglerverband Leipzig regelt.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Cospudener See im Leipziger Neuseenland
Typ
Tagebausee
Lage
südlich von Leipzig, Leipziger Neuseenland
Bundesland
Sachsen
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der rund 420 ha große Cospudener See ('Cossi') südlich von Leipzig ist ein gefluteter Braunkohletagebau im Leipziger Neuseenland - sehr tief (bis ca. 55 m, im Schnitt 25 m) und klar. Der Grund bietet mehrere Plateaus und Kanten, an denen sich große Barsche und Zander halten; laut Bewirtschafter ist das Barschangeln besonders erfolgversprechend. Neben Hecht, Barsch und der Großen Maräne zählt der Aal zu den Zielfischen - als Tagebausee ohne Anbindung an die Nordsee-Wanderroute ist der Aalbestand besatzabhängig. Bewirtschafter ist der Anglerverband Leipzig; der Erlaubnisschein gilt jeweils nur für ein Gewässer. Boots- und Uferangeln sind erlaubt, im Hafen und im Schutzgebiet Südufer (nur Uferangeln) gelten Sperrzonen. Fangbegrenzungen: max. 2 Aale und max. 5 Barsche pro Tag.

~420 ha, bis 55 m
Tagebausee tief & klar, Leipziger Neuseenland
Plateaus & Kanten
Barsch & Zander große Fische am Grund
5 Barsch/Tag
Fangbegrenzung + max. 2 Aale/Tag

Der ‘Cossi’ im Neuseenland

Wo einst Braunkohle gefördert wurde, liegt heute einer der beliebtesten Seen Sachsens: Der Cospudener See - von den Leipzigern liebevoll ‘Cossi’ genannt - ist ein gefluteter Tagebau im Leipziger Neuseenland, rund 420 Hektar groß, bis zu 55 Meter tief und klar. Sein Grund ist alles andere als eintönig: Plateaus, Kanten und Abbruchstufen aus der Bergbauzeit gliedern die Tiefe und schaffen genau die Strukturen, an denen sich Raubfische sammeln.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Barsch ist der Top-Zielfisch - große Exemplare stehen an den Plateaus und Kanten.
  • Der Zander hält sich ebenfalls an den Grundstrukturen.
  • Der Aal ist als Besatzfisch vertreten.
  • Dazu kommen Hecht und die Große Maräne.

Angeln am Cospudener See

Bewirtschafter ist der Anglerverband Leipzig; die Karte gilt nur für dieses Gewässer. Boots- und Uferangeln sind erlaubt, mit Sperrzonen im Hafen und am Südufer. Fürs Vertikalangeln und die Barschsuche tastet man die Plateaus und Kanten in der Tiefe ab. Zu beachten sind die Fangbegrenzungen (5 Barsche, 2 Aale pro Tag).

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Cospudener See sind die Fangbegrenzungen und Sperrzonen zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Sachsen. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des Anglerverbands Leipzig.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Cospudener See

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Aal Schonzeit Sachsen → keine (Landeswert) 50 cm max. 2 Aale/Tag (LVSA)
Flussbarsch Schonzeit Sachsen → keine (Landeswert - Barsch nicht in der Anlage der SächsFischVO) kein gesetzliches (Landeswert) max. 5 Barsch je Kalendertag (AVL-Fangbegrenzung); Details siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Cospudener See

  • Aal: Der rund 420 ha große 'Cossi' ist ein gefluteter Braunkohletagebau im Leipziger Neuseenland; Aal zählt neben Hecht, Barsch und Großer Maräne zu den Zielfischen. Als Tagebausee ohne Anbindung an die Nordsee-Wanderroute ist der Bestand besatzabhängig. Der Erlaubnisschein gilt jeweils nur für ein Gewässer. Aalfang-Einschränkungen per Allgemeinverfügung möglich.
  • Flussbarsch: Rund 420 ha, sehr tief (bis ca. 55 m, im Schnitt 25 m) und klar. Der Grund bietet mehrere Plateaus und Kanten, an denen sich große Barsche und Zander halten - laut Bewirtschafter ist das Angeln auf Barsch besonders erfolgversprechend. Boots- und Uferangeln erlaubt; im Hafen sowie im Schutzgebiet Südufer (nur Uferangeln) gelten Sperrzonen, in Badebereichen haben Schwimmer in der Saison Vorrang.
Bewirtschafter

Die Regeln am Cospudener See setzt Anglerverband Leipzig e.V. (im LVSA), Gewässer-Nr. L10-111. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Cospudener See

Wie ist der Cospudener See als Barschgewässer?

Sehr gut - laut Bewirtschafter ist das Angeln auf Barsch besonders erfolgversprechend. Der tiefe, klare Tagebausee hat am Grund mehrere Plateaus und Kanten, an denen sich große Barsche und Zander halten. Man sucht diese Unterwasserstrukturen gezielt ab. Für den Barsch gilt der Landeswert (kein Mindestmaß), aber eine Fangbegrenzung des Anglerverbands Leipzig von maximal fünf Barschen pro Kalendertag.

Woher kommen die Aale im Cospudener See?

Aus dem Besatz. Als gefluteter Braunkohletagebau hat der Cospudener See keine Anbindung an die Nordsee-Wanderroute - natürlich könnten also keine Glasaale einwandern. Der Aalbestand ist deshalb vollständig besatzabhängig. Es gilt der Landeswert (Mindestmaß 50 cm) und eine Fangbegrenzung von maximal zwei Aalen pro Tag; Aalfang-Einschränkungen sind per Allgemeinverfügung möglich.

Wo darf man am Cospudener See angeln?

Boots- und Uferangeln sind grundsätzlich erlaubt, aber es gibt Sperrzonen: im Hafenbereich sowie im Schutzgebiet am Südufer (dort nur Uferangeln). In den Badebereichen haben Schwimmer in der Saison Vorrang. Der Erlaubnisschein des Anglerverbands Leipzig gilt jeweils nur für ein Gewässer - man löst also die Karte gezielt für den 'Cossi'.