Störmthaler See
Der Störmthaler See ist ein tiefer Tagebausee im Leipziger Neuseenland - rund 720 Hektar, bis zu 55 Meter tief, mit ausgeprägten Steilkanten. Ein etabliertes Barschrevier direkt neben dem Markkleeberger See. Was hier beißt und was die zwei Bewirtschafter regeln.
- Typ
- Tagebausee (Braunkohle-Restsee)
- Lage
- Leipziger Neuseenland, südöstlich von Leipzig bei Großpösna/Störmthal
- Bundesland
- Sachsen
- Raubfischarten
- 2
Der Störmthaler See südöstlich von Leipzig bei Großpösna ist ein gefluteter Braunkohle-Tagebau im Leipziger Neuseenland - rund 720 ha groß, bis ca. 55 m tief, mit ausgeprägten Steilkanten und sandigem Grund. Direkter Nachbar des Markkleeberger Sees, seit dem 1. Januar 2015 zum Angeln freigegeben. Barsch, Hecht und Zander bilden den Raubfischbestand, das Spinnfischen auf Barsch ist etabliert; auch der Wels wird im Zielfischspektrum geführt. Bewirtschafter ist der Anglerverband Leipzig e.V. (AVL, Gewässernummer L06-132); für den Barsch gilt eine Fangbegrenzung von max. 5 Fischen je Kalendertag. Wichtig: Zwei Bewirtschafter teilen sich den See - vor dem Angeln den zuständigen Bereich und Erlaubnisschein klären. Als Bergbaufolgesee sind zudem einzelne Uferabschnitte und Wasserflächen noch gesperrt.
Ein tiefer Tagebausee im Neuseenland
Der Störmthaler See südöstlich von Leipzig ist ein gefluteter Braunkohle-Tagebau - Teil des Leipziger Neuseenlands und direkter Nachbar des Markkleeberger Sees. Auf rund 720 Hektar fällt der Grund bis zu 55 Meter tief ab, mit ausgeprägten Steilkanten und sandigem Boden. Seit dem 1. Januar 2015 ist er zum Angeln freigegeben. Wie viele Bergbaufolgeseen ist er klar und tief - ein Gewässer, in dem die Fische der Struktur an den Kanten folgen.
Welche Raubfische der See führt
- Der Barsch gehört zum Kernbestand - das Spinnfischen auf Barsch ist hier etabliert (max. 5/Tag).
- Der Wels wird im Zielfischspektrum geführt und steht an den tiefen Steilkanten.
- Dazu kommen Hecht und Zander an den Kanten und im Freiwasser.
Angeln am Störmthaler See
Bewirtschafter ist der Anglerverband Leipzig (AVL); zwei Bewirtschafter teilen sich den See, weshalb man den zuständigen Bereich vorab klären sollte. Den Barsch und Zander sucht man an den Steilkanten mit dem Gummifisch und beim Vertikalangeln ab - der hängerarme Sandgrund erleichtert das. Als Bergbaufolgesee sind einzelne Ufer- und Wasserflächen noch gesperrt; diese Zonen sind zu beachten.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Störmthaler See sind das Barschlimit (5/Tag), die zwei Zuständigkeitsbereiche und die Sperrzonen zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Sachsen. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des zuständigen Bewirtschafters.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Störmthaler See
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Wels Schonzeit Sachsen → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches | siehe Erlaubnisschein |
| Flussbarsch Schonzeit Sachsen → | keine (Landeswert - Barsch nicht in der Anlage der SächsFischVO) | kein gesetzliches (Landeswert) | max. 5 Barsch je Kalendertag (AVL-Fangbegrenzung); Details siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Störmthaler See
- Wels: Gewässernummer L06-132. Warmer Tagebausee mit bis zu 55 m Tiefe und ausgeprägten Steilkanten; Wels wird im Zielfischspektrum geführt. Nach den Krautkanten am Ufer fällt der Grund tief ab (sandiger Boden, wenig Hänger). Zwei Bewirtschafter teilen sich den See - vor dem Angeln den zuständigen Bereich und Erlaubnisschein klären.
- Flussbarsch: Rund 720 ha, bis ca. 55 m tief, direkter Nachbar des Markkleeberger Sees. Freigabe zum Angeln seit 01.01.2015. Barsch, Hecht und Zander bilden den Raubfischbestand; Spinnfischen auf Barsch ist etabliert. Nur teilweise befischbar - gesperrte Uferabschnitte und Wasserflächen (Bergbaufolge) beachten.
Die Regeln am Störmthaler See setzt Anglerverband Leipzig e.V. (AVL); Gewässernummer L06-132. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Störmthaler See
Welche Raubfische leben im Störmthaler See?
Barsch, Hecht und Zander bilden den Raubfischbestand des Störmthaler Sees; auch der Wels wird im Zielfischspektrum geführt. Das Spinnfischen auf Barsch ist etabliert - die ausgeprägten Steilkanten, an denen der Grund nach den Krautkanten am Ufer tief abfällt, sind klassische Barsch- und Zanderstandplätze. Der sandige Boden bietet dabei wenig Hänger. Für den Barsch gilt eine Fangbegrenzung von maximal 5 Fischen pro Kalendertag.
Wer bewirtschaftet den Störmthaler See?
Bewirtschafter ist der Anglerverband Leipzig e.V. (AVL) unter der Gewässernummer L06-132. Wichtig ist aber: Zwei Bewirtschafter teilen sich den See - man sollte vor dem Angeln den zuständigen Bereich und den passenden Erlaubnisschein klären. Der See ist seit dem 1. Januar 2015 zum Angeln freigegeben. Als Bergbaufolgesee sind einzelne Uferabschnitte und Wasserflächen weiterhin gesperrt.
Wie tief ist der Störmthaler See?
Der Störmthaler See ist mit bis zu rund 55 Metern ein tiefer Tagebausee. Auf seinen rund 720 Hektar fällt der Grund nach den flachen Krautkanten am Ufer über ausgeprägte Steilkanten rasch in die Tiefe. Diese Struktur mit klaren Kanten und sandigem, hängerarmem Boden macht ihn zu einem guten Vertikal- und Spinnrevier auf Barsch, Zander und Wels.