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Talsperre · bei Niesky, Landkreis Görlitz, Oberlausitz

Talsperre Quitzdorf

Die Talsperre Quitzdorf ist der flächenmäßig größte Stausee Sachsens - ein flacher, nährstoffreicher See mit gutem Barschbestand und Welsen um zwei Meter. Was hier beißt und warum die Regeln des privaten Pächters gelten, nicht die des Landesverbands.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Die Talsperre Quitzdorf in der Oberlausitz
Typ
Talsperre
Lage
bei Niesky, Landkreis Görlitz, Oberlausitz
Bundesland
Sachsen
Raubfischarten
3
Das Wichtigste in Kürze

Die Talsperre Quitzdorf bei Niesky in der Oberlausitz ist mit rund 700 ha der flächenmäßig größte Stausee Sachsens, von der Schwarzen Schöps gestaut - ein flacher (im Schnitt 2 bis 3 m, bis 6 m an der Staumauer), nährstoffreicher Mehrzweckstausee mit Sand-, Kies- und Muschelbänken. Der gute Weißfischbestand ist die Grundlage für einen guten Barsch- und einen bemerkenswerten Welsbestand (belegte Exemplare um 2 m, eine App-Fangmeldung nennt 215 cm). Wichtig: Seit 2017 ist die Forellen- und Lachszucht Ermisch Pächter - es gelten nicht die LVSA-Fangmengen, sondern die eigenen Regeln des Pächters (Erlaubnisscheine online über hejfish). Zu den Sonderregeln zählen ein Raubfisch-Angelverbot im Januar (bzw. Januar/Februar), ein Limit von maximal 5 Barschen pro Angeltag und gesonderte Schonbezirke; Bootsangeln mit E-Motor ist erlaubt, Zelten und Feuer verboten.

~700 ha, flach
größter Stausee Sachsens 2-3 m, bis 6 m
Wels um 2 m
guter Bestand App-Meldung 215 cm
Pächter-Regeln
seit 2017 Ermisch nicht LVSA, Karten via hejfish

Der größte Stausee Sachsens

Die Talsperre Quitzdorf bei Niesky ist der flächenmäßig größte Stausee Sachsens - rund 700 Hektar, von der Schwarzen Schöps gestaut. Anders als die tiefen Talsperren des Erzgebirges ist sie ein Flachwasser-Stausee: im Schnitt nur 2 bis 3 Meter tief, nährstoffreich und warm, mit Sand-, Kies- und Muschelbänken. Diese Kombination aus Weite, Wärme und Nahrung macht sie zu einem produktiven Raubfischgewässer der Oberlausitz.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Barsch profitiert vom starken Weißfischbestand.
  • Der Wels wird kapital - Fische um 2 m sind belegt.
  • Der Aal gehört als besatzabhängiger Stausee-Fisch zum Bestand.
  • Dazu kommen Zander und Hecht.

Angeln an der Talsperre Quitzdorf

Pächter ist seit 2017 die Forellen- und Lachszucht Ermisch - es gelten deren eigene Regeln (Karten über hejfish). Wichtig sind die Sonderregeln: Raubfisch-Angelverbot im Januar/Februar, max. 5 Barsche pro Tag, Schonbezirke. Den Wels befischt man im Ansitz mit Totköder oder Fetzen; Bootsangeln mit E-Motor ist erlaubt.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Talsperre Quitzdorf gelten die Pächter-Sonderregeln, nicht die LVSA-Werte. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Sachsen. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des Pächters.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Talsperre Quitzdorf

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Sachsen → keine (Landeswert); Raubfisch-Sperre Januar/Februar durch Pächter kein gesetzliches - Pächter-Sonderregeln beachten siehe Erlaubnisschein
Aal Schonzeit Sachsen → keine (Landeswert) 50 cm (Landeswert) siehe Erlaubnisschein (eigener Pächter)
Flussbarsch Schonzeit Sachsen → keine gesetzliche für Barsch (Landeswert); Pächter-Sonderregel: Raubfisch-Angelverbot im Januar kein gesetzliches (Landeswert) max. 5 Barsch je Angeltag (Pächter-Regel)

Besonderheiten am Talsperre Quitzdorf

  • Wels: Gewässernummer D06-123. Flachwassertalsperre (2-3 m im Schnitt, bis 6 m an der Staumauer) mit Sand-, Kies- und Muschelbänken. Guter Welsbestand mit belegten Exemplaren um 2 m (App-Fangmeldung 215 cm). Privater Pächter mit eigenen Sonderregeln: Raubfisch-Angelverbot im Januar/Februar; Totköder/Fetzen und Bootsangeln mit E-Motor erlaubt, Zelten/Feuer verboten. Tages-, Wochen- und Jahreskarten mit/ohne Nachtangeln.
  • Aal: Mit 686 ha der flächenmäßig größte Stausee Sachsens (von der Schwarzen Schöps gestaut). Wichtig: seit 2017 ist die Forellen- und Lachszucht Ermisch Pächter - es gelten nicht die LVSA-Fangmengen, sondern die Regeln des Erlaubnisscheins (online über hejfish). Aal gehört zum Bestand, ist als Stausee-Fisch besatzabhängig. Verbindliche Aal-Regeln direkt beim Pächter erfragen.
  • Flussbarsch: Rund 750 ha, flacher und nährstoffreicher Mehrzweckstausee (Brauchwasser, Hochwasserschutz, Naherholung) - guter Weißfisch- und damit Barschbestand. Achtung: eigene Bewirtschaftungsregeln des Pächters, die von der SächsFischVO abweichen - u.a. Raubfisch-Angelverbot im Januar, max. 5 Barsch/Tag, gesonderte Schonbezirke. Erlaubnisschein und aktuelle Besonderheiten des Pächters vor dem Angeln prüfen.
Bewirtschafter

Die Regeln am Talsperre Quitzdorf setzt Forellen- und Lachszucht Ermisch (Pächter seit 2017), Gewässer-Nr. D06-123. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Talsperre Quitzdorf

Welche Regeln gelten an der Talsperre Quitzdorf?

Seit 2017 ist die Forellen- und Lachszucht Ermisch Pächter - es gelten deshalb nicht die LVSA-Fangmengen, sondern die eigenen Regeln des Pächters, die von der Sächsischen Fischereiverordnung abweichen. Dazu zählen ein Raubfisch-Angelverbot im Januar (teils Januar/Februar), ein Limit von maximal 5 Barschen pro Angeltag und gesonderte Schonbezirke. Erlaubnisscheine gibt es online über hejfish; die aktuellen Besonderheiten prüft man vor dem Angeln.

Wie groß werden die Welse in der Talsperre Quitzdorf?

Der Welsbestand ist gut, mit belegten Exemplaren um zwei Meter - eine App-Fangmeldung nennt sogar 215 cm. Der flache, nährstoffreiche Mehrzweckstausee mit seinen Sand-, Kies- und Muschelbänken bietet dem Waller ideale Bedingungen. Erlaubt sind Totköder und Fetzen; Bootsangeln mit E-Motor ist gestattet. Es gibt Tages-, Wochen- und Jahreskarten mit oder ohne Nachtangeln.

Wie tief ist die Talsperre Quitzdorf?

Sie ist ein Flachwasser-Stausee: im Schnitt nur 2 bis 3 Meter tief, an der Staumauer bis zu 6 Meter. Diese Flachheit und der Nährstoffreichtum machen sie zu einem warmen, produktiven Gewässer mit starkem Weißfisch- und darauf aufbauendem Raubfischbestand. Sand-, Kies- und Muschelbänke gliedern den Grund und bieten Barsch und Wels Standplätze.