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Fluss (Mündungsbereich) · Nahe bei Bingen/Münster-Sarmsheim bis zur Rheinmündung, Rheinhessen

Nahe bei Bingen (Mündungsstrecke zum Rhein)

Die Nahe bei Bingen ist ein Wels-Revier an der Rheinmündung: Der Waller zieht aus dem Rhein in die wärmere, ruhigere Nahe, deren Mündungstrichter wie ein Sammelbecken wirkt. Was die Strecke ausmacht und welche Regeln gelten.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Fluss (Mündungsbereich)
Lage
Nahe bei Bingen/Münster-Sarmsheim bis zur Rheinmündung, Rheinhessen
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die Nahe bei Bingen/Münster-Sarmsheim bis zur Rheinmündung (Rheinhessen) ist ein Wels-Revier: Der Wels zählt hier zu den häufig gefangenen Arten. Der Mündungstrichter zum Rhein wirkt als Sammelbecken - Welse ziehen aus dem Rhein in die wärmere, ruhigere Nahe, wo sie gute Bedingungen finden. Das offizielle RLP-Landesportal nennt Nahe, Lahn, Mosel und Rhein ausdrücklich als von Welsen besiedelt. Für den Wels gibt es kein gesetzliches Mindestmaß. Bewirtschafter sind der ASV Bingen (rechtes Ufer), der ASV Münster-Sarmsheim (linkes Ufer) und der Verein der Sportfischer Bingen-Büdesheim. Man befischt den Waller im Ansitz im Mündungsbereich und an den tieferen, ruhigeren Zonen der Nahe.

Wels häufig gefangen
Mündungstrichter als Sammelbecken Welse ziehen aus dem Rhein
wärmere, ruhigere Nahe
gute Wels-Bedingungen kein gesetzliches Maß
geteilte Ufer-Vereine
ASV Bingen / Münster-Sarmsheim + SF Bingen-Büdesheim

Ein Wels-Sammelbecken an der Rheinmündung

Die Nahe mündet bei Bingen in den Rhein - und genau dieser Mündungstrichter macht die Strecke zu einem Wels-Revier. Er wirkt wie ein Sammelbecken: Welse ziehen aus dem großen, kalten Rhein in die wärmere, ruhigere Nahe, wo sie bessere Bedingungen finden. So zählt der Wels hier zu den häufig gefangenen Arten. Das offizielle RLP-Landesportal bestätigt, dass Nahe, Lahn, Mosel und Rhein von Welsen besiedelt sind - die Nahe bei Bingen ist eine ihrer besten Adressen.

Welche Raubfische der Fluss führt

  • Der Wels ist der Charakterfisch - zieht aus dem Rhein in die Nahe (kein gesetzliches Maß).
  • Dazu kommen Zander und Barsch im Mündungsbereich.
  • Der Rapfen und der Aal gehören zum Bestand der Nahe.

Angeln an der Nahe bei Bingen

Die Strecke teilen sich der ASV Bingen (rechtes Ufer), der ASV Münster-Sarmsheim (linkes Ufer) und der Verein der Sportfischer Bingen-Büdesheim. Den Wels befischt man im Ansitz mit großem Köderfisch im Mündungsbereich und an den tieferen Zonen. Ein gesetzliches Wels-Mindestmaß gibt es nicht.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Nahe bei Bingen sind die geteilten Ufer-Vereine und der Mündungsbereich zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Rheinland-Pfalz. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Nahe bei Bingen (Mündungsstrecke zum Rhein)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Rheinland-Pfalz → keine (Landeswert) kein gesetzliches siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Nahe bei Bingen (Mündungsstrecke zum Rhein)

  • Wels: In der Nahe bei Bingen zählt der Wels zu den häufig gefangenen Arten. Der Mündungstrichter zum Rhein wirkt als Sammelbecken: Welse ziehen aus dem Rhein in die wärmere, ruhigere Nahe. Das offizielle RLP-Landesportal nennt Nahe, Lahn, Mosel und Rhein ausdrücklich als von Welsen besiedelt.
Bewirtschafter

Die Regeln am Nahe bei Bingen (Mündungsstrecke zum Rhein) setzt ASV Bingen (rechtes Ufer), ASV Münster-Sarmsheim (linkes Ufer), Verein der Sportfischer Bingen-Büdesheim. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Nahe bei Bingen (Mündungsstrecke zum Rhein)

Warum ist die Nahe-Mündung bei Bingen gut für Wels?

Weil der Mündungstrichter zum Rhein wie ein Sammelbecken wirkt: Welse ziehen aus dem großen, kalten Rhein in die wärmere, ruhigere Nahe, wo sie bessere Bedingungen finden. Deshalb zählt der Wels hier zu den häufig gefangenen Arten. Das offizielle RLP-Landesportal nennt Nahe, Lahn, Mosel und Rhein ausdrücklich als von Welsen besiedelt. Man befischt den Waller im Ansitz im Mündungsbereich und an den tieferen Zonen; ein gesetzliches Mindestmaß gibt es nicht.

Wer bewirtschaftet die Nahe bei Bingen?

Die Strecke ist auf mehrere Vereine aufgeteilt: der ASV Bingen bewirtschaftet das rechte Ufer, der ASV Münster-Sarmsheim das linke Ufer, dazu kommt der Verein der Sportfischer Bingen-Büdesheim. Wer hier angeln will, muss klären, welches Ufer und welchen Abschnitt er befischt, und beim passenden Verein die Karte lösen. Für den Wels gibt es kein gesetzliches Mindestmaß; die weiteren Bestimmungen stehen auf dem Erlaubnisschein.

Kommt der Wels natürlich in die Nahe?

Ja - der Wels besiedelt die Nahe über die Anbindung an den Rhein. Das offizielle RLP-Landesportal nennt Nahe, Lahn, Mosel und Rhein ausdrücklich als von Welsen besiedelt. Über den Mündungstrichter bei Bingen ziehen die Waller aus dem Rhein in die wärmere, ruhigere Nahe, wo sie sich wohlfühlen und gefangen werden. Der Wels hat sich in den letzten Jahrzehnten in diesem Flusssystem stark ausgebreitet.