Langer See (Dahme)
Der Lange See ist kein gewöhnlicher See, sondern ein 13 Kilometer langer, von der Dahme durchflossener Flusssee - eher ein breiter, träger Fluss mit Buhnen und Uferkanten. Typisches Waller-Wasser mit gutem Barschbestand. Was hier beißt und was die Regeln verlangen.
- Typ
- See
- Lage
- Berlin-Köpenick, zwischen Schmöckwitz und Grünau
- Bundesland
- Berlin
- Raubfischarten
- 3
Der Lange See in Berlin-Köpenick, zwischen Schmöckwitz und Grünau, ist ein rund 13 km langer, von der Dahme durchflossener Flusssee (rund 280 ha, bis 8,5 m tief, sandiger Grund) - mit seiner langgestreckten Form gleicht er eher einem breiten, trägen Fluss als einem See. Über die Dahme ist er ans Spree-Havel-Netz angebunden. Barsch, Hecht, Zander, Aal und Rapfen gehören zum Bestand; auch der Wels ist bestätigt (Landes-Mindestmaß 75 cm), denn die träge strömende Dahme mit ihren Buhnen und Uferkanten ist typisches Waller-Wasser. Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung (bereits seit den 1950er-Jahren). Wichtig fürs Barschangeln: Vom 1. Januar bis 30. April sind nach der Berliner Landesfischereiordnung keine Raubfischköder erlaubt (nur Köder bis 2 cm).
Der Flusssee der Dahme
Der Lange See macht seinem Namen alle Ehre: rund 13 Kilometer zieht er sich zwischen Schmöckwitz und Grünau durch den Südosten Berlins - schmal, langgestreckt und von der Dahme durchflossen. Mehr breiter, träger Fluss als stehender See, mit sandigem Grund, Buhnen und Uferkanten. Bei Grünau liegt die berühmte Regattastrecke. Für den Angler ist er ein abwechslungsreiches Fluss-See-Revier mit ständig wechselnden Standplätzen.
Welche Raubfische der See führt
- Der Barsch steht an den Strömungskanten und Übergängen.
- Der Wels findet an den Buhnen und Uferkanten typisches Waller-Wasser.
- Hecht und Zander nutzen die Kanten und ruhigeren Zonen.
- Dazu kommen Aal und Rapfen.
Angeln am Langen See
Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung (seit den 1950er-Jahren); der See ist über die Köpenicker Karte befischbar. Den Wels befischt man an den Buhnen, die Barsche an den Strömungskanten. Wichtig: Vom 1. Januar bis 30. April sind Raubfischköder verboten - das Spinnfischen beginnt erst im Mai.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Langen See ist die Kunstköder-Sperre (1.1.-30.4.) die zentrale Sonderregel. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Berlin. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Langer See (Dahme)
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Wels Schonzeit Berlin → | keine (Landeswert) | 75 cm (gesetzliches Landes-Mindestmaß, LFischO Anlage 1) | siehe Erlaubnisschein |
| Aal Schonzeit Berlin → | keine (Landeswert) | 50 cm | 3 Aale+Zander/Tag (Landeswert) |
| Flussbarsch Schonzeit Berlin → | keine (Landeswert); Kunstköderverbot 01.01.-30.04. | kein gesetzliches | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Langer See (Dahme)
- Wels: Von der Dahme durchflossener, rund 13 km langer Flusssee - gleicht eher einem breiten, trägen Fluss als einem See (max. 8,5 m, sandiger Grund). Wels gehört zum bestätigten Artenspektrum neben Zander, Hecht, Aal und Rapfen. Die träge strömende Dahme mit ihren Buhnen und Uferkanten ist typisches Waller-Wasser; Bewirtschaftung durch die Köpenicker FVG bereits seit den 1950er-Jahren.
- Aal: Rund 13 km lange, breite Stromseestrecke der Dahme-Wasserstraße (bis ca. 8,5 m tief). Aal neben Zander, Hecht, Wels und Aland im Bestand. Als fließende Seestrecke der Dahme an das Spree-Havel-Netz angebunden; seit den 1950er-Jahren von der Köpenicker Fischervereinigung bewirtschaftet.
- Flussbarsch: Der Lange See ist ein von der Dahme durchflossener Rinnensee, rund 280 ha groß und bis 8,5 m tief; mit seiner langgestreckten Form gleicht er eher einem breiten, trägen Fluss mit sandigem Grund. Barsche gehören zum festen Bestand neben Hecht, Zander und Wels. Als typisches Fluss-See-Gewässer der Dahme mit Strömungskanten und Übergängen bietet er wechselnde Barsch-Standplätze. Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung e.V. Beim Barschfang im Frühjahr beachten: 1. Januar bis 30. April keine Raubfischköder (§ 18 Abs. 3 LFischO), nur Köder bis 2 cm erlaubt.
Die Regeln am Langer See (Dahme) setzt Köpenicker Fischervereinigung e.V.. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Langer See (Dahme)
Ist der Lange See ein See oder ein Fluss?
Beides - fischereilich das Beste aus beiden Welten. Der Lange See ist ein von der Dahme durchflossener Flusssee: rund 13 km lang, aber nur schmal, mit sandigem Grund und träger Strömung. Damit gleicht er eher einem breiten, langsamen Fluss als einem stehenden See. Diese Strömungskanten, Buhnen und Übergänge bieten den Raubfischen wechselnde Standplätze - typisches Fluss-See-Wasser der Dahme.
Kann man am Langen See auf Wels angeln?
Ja, der Wels ist im Artenspektrum bestätigt. Die träge strömende Dahme mit ihren Buhnen und Uferkanten ist typisches Waller-Wasser. Es gilt das Berliner Landes-Mindestmaß von 75 cm. Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung, die den Flusssee bereits seit den 1950er-Jahren betreut; der See ist über die Köpenicker Karte befischbar.
Wann darf man am Langen See spinnfischen?
Erst ab Mai. Vom 1. Januar bis 30. April gilt nach der Berliner Landesfischereiordnung das Raubfischköder-Verbot - Kunstköder über 2 cm sind dann nicht erlaubt, das Frühjahrs-Spinnfischen auf Barsch, Hecht und Zander fällt aus. Ab Mai sucht man dann die Strömungskanten, Buhnen und Übergänge mit Gummiködern und Spinnern ab.