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Fluss · Mitte / Spandau (Mündung Havel) bis Treptow-Köpenick

Spree (Berliner Stadtspree / Unterspree)

Die Spree führt mitten durch Berlin - und der Wels ist im ganzen Fluss weit verbreitet. Buhnenfelder, Hafenbecken und Brückenpfeiler bieten dem Waller typische Standplätze im urbanen Revier. Was das Welsangeln an der Stadtspree ausmacht und warum die richtige Karte entscheidend ist.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Fluss
Lage
Mitte / Spandau (Mündung Havel) bis Treptow-Köpenick
Bundesland
Berlin
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die Spree führt durch das gesamte Berliner Stadtgebiet und mündet in Spandau in die Havel; der Wels ist im Fluss weit verbreitet und wird gezielt durch Jungfischbesatz gestützt. Buhnenfelder, Hafenbecken und Brückenpfeiler bieten typische Waller-Standplätze in einem stark urban geprägten Revier. Entscheidend ist die geteilte Zuständigkeit: Die Unterspree (Mitte/Spandau bis Havelmündung) bewirtschaftet die Fischersozietät Tiefwerder-Pichelsdorf, die Müggelspree und der obere Bereich liegen bei der Köpenicker Fischervereinigung - man muss deshalb je nach Abschnitt den passenden Erlaubnisschein lösen. Für den Wels gilt in Berlin das gesetzliche Landes-Mindestmaß von 75 cm (LFischO Anlage 1); Berliner Tageslimits (max. 3 Aale und 3 Zander) betreffen andere Arten, für den Wels gilt der Erlaubnisschein.

quer durch Berlin
Wels weit verbreitet bis zur Havelmündung
Buhnen, Häfen, Brückenpfeiler
Waller-Standplätze urbanes Revier
Mindestmaß 75 cm
geteilte Zuständigkeit je Abschnitt eigene Karte

Ein Welsrevier mitten in der Großstadt

Die Spree zieht durch das gesamte Berliner Stadtgebiet und mündet in Spandau in die Havel - und auf ihrer ganzen Länge ist der Wels weit verbreitet. Der urbane Fluss mit seinen Buhnenfeldern, Hafenbecken und Brückenpfeilern bietet dem Waller reichlich Standplätze; die Fischersozietät stützt den Bestand zusätzlich durch gezielten Jungfischbesatz. Ein Großstadtrevier, in dem kapitale Fische zwischen Brücken und Kaimauern stehen.

Welche Raubfische der Fluss führt

  • Der Wels ist der Charakterfisch - weit verbreitet an Buhnen, Häfen und Brückenpfeilern.
  • Dazu kommen Zander und Barsch an den harten Kanten.
  • Der Hecht und der Aal gehören zum Bestand des Stadtflusses.

Angeln an der Berliner Spree

Die Zuständigkeit ist geteilt: Die Unterspree bewirtschaftet die Fischersozietät Tiefwerder-Pichelsdorf, die Müggelspree die Köpenicker Fischervereinigung - je Abschnitt braucht man den passenden Schein. Den Wels befischt man im Ansitz mit großem Köderfisch an den Buhnenfeldern, Hafenbecken und Brückenpfeilern. Als urbanes Revier verlangt die Spree etwas Recherche, welcher Bereich welchem Verein gehört.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Berliner Spree sind die geteilte Zuständigkeit und das Wels-Mindestmaß (75 cm) zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Berlin. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des zuständigen Bewirtschafters.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Spree (Berliner Stadtspree / Unterspree)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Berlin → keine (Landeswert) 75 cm (gesetzliches Landes-Mindestmaß, LFischO Anlage 1) Berlin: max. 3 Aale und 3 Zander pro Tag (Wels: siehe Erlaubnisschein)

Besonderheiten am Spree (Berliner Stadtspree / Unterspree)

  • Wels: Die Spree führt durch das gesamte Stadtgebiet und mündet in die Havel; der Wels ist im Fluss weit verbreitet und wird von der Fischersozietät gezielt durch Jungfischbesatz gestützt. Buhnenfelder, Hafenbecken und Brückenpfeiler bieten typische Waller-Standplätze. Zuständigkeit je nach Abschnitt unterschiedlich - Unterspree Fischersozietät, Müggelspree/oberer Bereich Köpenicker FVG - daher immer den passenden Erlaubnisschein lösen.
Bewirtschafter

Die Regeln am Spree (Berliner Stadtspree / Unterspree) setzt Fischersozietät Tiefwerder-Pichelsdorf (Unterspree) / Köpenicker Fischervereinigung (Müggelspree). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Spree (Berliner Stadtspree / Unterspree)

Wo steht der Wels in der Berliner Spree?

Der Wels ist in der Spree weit verbreitet und findet im urbanen Fluss viele Standplätze: an Buhnenfeldern, in Hafenbecken und an Brückenpfeilern, wo Struktur, tiefes Wasser und Beutefisch zusammenkommen. Die Fischersozietät stützt den Bestand zusätzlich durch gezielten Jungfischbesatz. Man befischt die Waller im Ansitz an diesen Strukturen - mitten in der Großstadt ein durchaus kapitales Revier.

Welche Karte braucht man für die Spree in Berlin?

Das hängt vom Abschnitt ab, denn die Zuständigkeit ist geteilt: Die Unterspree von Mitte über Spandau bis zur Havelmündung bewirtschaftet die Fischersozietät Tiefwerder-Pichelsdorf, die Müggelspree und den oberen Bereich die Köpenicker Fischervereinigung. Wer die Spree befischen will, muss deshalb je nach Abschnitt den passenden Erlaubnisschein lösen - eine Karte gilt nicht automatisch für den ganzen Fluss.

Welches Mindestmaß gilt für Wels in Berlin?

Für den Wels gilt in Berlin das gesetzliche Landes-Mindestmaß von 75 cm (Landesfischereiordnung, Anlage 1). Die bekannten Berliner Tageslimits von maximal 3 Aalen und 3 Zandern betreffen andere Arten; für den Wels sind die Vorgaben des jeweiligen Erlaubnisscheins maßgeblich. Vor dem Angeln lohnt der Blick in die Bestimmungen des zuständigen Bewirtschafters.