Seddinsee
Der Seddinsee im äußersten Südosten Berlins ist ein flussartiger Dahme-See mit Inseln, sandigem Grund und guter Verbindung zu Zeuthener und Langem See. Ein solides Barsch- und Aalrevier mit Welsvorkommen - was hier beißt und wo die Fische stehen.
- Typ
- See
- Lage
- Berlin-Köpenick, Schmöckwitz (Südosten)
- Bundesland
- Berlin
- Raubfischarten
- 3
Der Seddinsee bei Schmöckwitz ist ein rund 4 km langer, etwa 500 m breiter und bis zu 7 m tiefer See mit flussähnlichem Charakter, der die Dahme-Wasserstraße mit dem Zeuthener See und dem Langen See verbindet - über den Gosener Kanal auch mit der Spree-Wasserstraße. Er hat einen sandigen Grund und mehrere kleine Inseln. Der Barschbestand gilt als gut; gefangen wird unter anderem mit Gummiködern am Drop-Shot an den Inselkanten und Kanalmündungen. Der Aal gehört zum Artenspektrum, und ein Welsvorkommen ist bestätigt (Landes-Mindestmaß 75 cm) - vom Boot ist man deutlich erfolgreicher als vom Ufer, weil die produktiven Tiefenkanten schwer erreichbar sind. Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung; im Frühjahr (1. Januar bis 30. April) gilt das Raubfischköder-Verbot nach der Berliner Landesfischereiordnung.
Der flussartige Dahme-See
Der Seddinsee im äußersten Südosten Berlins bei Schmöckwitz ist ein Gewässer mit doppeltem Charakter: rund 4 Kilometer lang, aber nur etwa 500 Meter breit, wirkt er fast wie ein breiter Fluss. Er verbindet die Dahme-Wasserstraße mit dem Zeuthener und dem Langen See, über den Gosener Kanal auch mit der Spree. Sandiger Grund, mehrere kleine Inseln und bis zu 7 Meter tiefe Rinnen machen ihn zu einem strukturreichen, gut vernetzten Revier.
Welche Raubfische der See führt
- Der Barsch ist das Hauptziel - guter Bestand an Inselkanten und Kanalmündungen, oft mit Drop-Shot befischt.
- Der Wels ist bestätigt; gute Waller stehen an den Tiefenkanten.
- Der Aal gehört zum Artenspektrum.
- Dazu kommen Hecht und Zander in den Rinnen.
Angeln am Seddinsee
Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung; der See ist über die Köpenicker Jahreskarte befischbar. Für den Barsch bietet sich das Drop-Shot-Angeln an den Inselkanten und Kanalmündungen an; den Wels und Zander sucht man vom Boot an den Tiefenkanten. Wichtig: Vom 1. Januar bis 30. April sind Raubfischköder verboten.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Seddinsee ist die Kunstköder-Sperre (1.1.-30.4.) die zentrale Sonderregel. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Berlin. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Seddinsee
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Wels Schonzeit Berlin → | keine (Landeswert) | 75 cm (gesetzliches Landes-Mindestmaß, LFischO Anlage 1) | siehe Erlaubnisschein |
| Aal Schonzeit Berlin → | keine (Landeswert) | 50 cm | 3 Aale+Zander/Tag (Landeswert) |
| Flussbarsch Schonzeit Berlin → | keine (Landeswert); Kunstköderverbot 01.01.-30.04. | kein gesetzliches | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Seddinsee
- Wels: Rund 4 km langer, 500 m breiter See (max. 7 m) mit flussähnlichem Charakter, verbindet die Dahme-Wasserstraße mit Zeuthener und Langem See. Waller-Vorkommen bestätigt - in den vergangenen Jahren wurden hier laut Anglerberichten einige gute Waller gefangen. Bootangeln ist deutlich erfolgreicher als vom Ufer, da die produktiven Tiefenkanten schwer erreichbar sind.
- Aal: Großer See im äußersten Südosten Berlins bei Schmöckwitz, direkt mit Zeuthener See und Langer See zu einem zusammenhängenden Seengebiet verbunden. Teil des Dahme-Systems und über die Köpenicker Jahreskarte befischbar. Aal im Artenspektrum des Bewirtschafters geführt.
- Flussbarsch: Der Seddinsee ist ein etwa vier Kilometer langer, flussartiger See der Dahme mit sandigem Grund, bis 7 m tief und mit mehreren kleinen Inseln; er ist mit dem Zeuthener See und dem Langen See verbunden, über den Gosener Kanal auch mit der Spree-Wasserstraße. Der Barschbestand gilt als gut, gefangen wird unter anderem mit Gummiködern am Drop-Shot. Inselkanten und die Kanalmündungen sind lohnende Barsch-Strukturen. Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung e.V. Im Frühjahr (1. Januar bis 30. April) gilt das Raubfischköder-Verbot nach § 18 Abs. 3 LFischO - Kunstköder über 2 cm sind dann nicht erlaubt.
Die Regeln am Seddinsee setzt Köpenicker Fischervereinigung e.V.. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Seddinsee
Wo stehen die Barsche im Seddinsee?
An den Strukturen des flussartigen Sees: Die Inselkanten und die Kanalmündungen sind die lohnenden Barsch-Standplätze, dazu die Tiefenkanten. Der Barschbestand gilt als gut; gefangen wird unter anderem mit Gummiködern am Drop-Shot, das den Köder gezielt an diesen Kanten anbietet. Vom Boot erreicht man die produktiven Tiefenkanten deutlich besser als vom Ufer.
Gibt es Welse im Seddinsee?
Ja, ein Welsvorkommen ist bestätigt - in den vergangenen Jahren wurden laut Anglerberichten einige gute Waller gefangen. Es gilt das Berliner Landes-Mindestmaß von 75 cm. Weil die produktiven Tiefenkanten vom Ufer schwer erreichbar sind, ist das Bootsangeln deutlich erfolgreicher. Der Seddinsee ist über die Dahme gut mit den Nachbarseen und der Spree vernetzt.
Wann darf man am Seddinsee spinnfischen?
Erst ab Mai. Vom 1. Januar bis 30. April gilt nach der Berliner Landesfischereiordnung das Raubfischköder-Verbot - Kunstköder über 2 cm sind dann nicht erlaubt. Das Frühjahrs-Spinnfischen auf Barsch, Hecht und Zander fällt damit aus. Bewirtschafter ist die Köpenicker Fischervereinigung; der See ist über die Köpenicker Jahreskarte befischbar.