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Kanal · quer durch Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Wolfsburg) + Stichkanäle

Mittellandkanal (AVN)

Der Mittellandkanal ist Deutschlands längste künstliche Wasserstraße - der Anglerverband Niedersachsen bewirtschaftet rund 160 Kilometer quer durchs Land plus Stichkanäle. Ein klassisches Kanal-Barschrevier mit Spundwänden, Steinpackungen und Schiffsverkehr. Was hier beißt und welche AVN-Regeln gelten.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Mittellandkanal mit Spundwänden und Steinpackung in Niedersachsen
Typ
Kanal
Lage
quer durch Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Wolfsburg) + Stichkanäle
Bundesland
Niedersachsen
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der Mittellandkanal ist Deutschlands längste Kunst-Wasserstraße; der Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN) bewirtschaftet den niedersächsischen Abschnitt mit rund 160 km plus Stichkanälen (ab 2026 über 230 km) quer durch Hannover, Braunschweig und Wolfsburg. Es ist ein typisches Kanal-Barschrevier mit klaren Kanten, Spundwänden, Steinpackungen und Schiffsverkehr - der Barsch steht oft an den Steinpackungen und Stichkanal-Einmündungen. Der Wels zählt zu den häufigen Begleitfischen. Wichtig sind die AVN-Sonderregeln: Für den Barsch gilt ein Höchstmaß von 40 cm (nur Fische bis 40 cm dürfen entnommen werden), es besteht eine Raubfisch-Schonzeit vom 1. März bis 31. Mai und ein Köderfisch-Verbot vom 1. Februar bis 31. Mai. Das Angeln vom Boot ist verboten - hier wird ausschließlich vom Ufer gefischt.

~160 km + Stichkanäle
längste Kunst-Wasserstraße ab 2026 über 230 km
Barsch nur bis 40 cm
AVN-Höchstmaß schützt die Großen
Bootsangeln verboten
nur vom Ufer Raubfisch-Schonzeit 1.3.-31.5.

Deutschlands längste künstliche Wasserstraße

Der Mittellandkanal zieht sich quer durch Niedersachsen - vorbei an Hannover, Braunschweig und Wolfsburg - und ist mit seinen Stichkanälen die längste künstliche Wasserstraße Deutschlands. Der Anglerverband Niedersachsen (AVN) bewirtschaftet davon rund 160 Kilometer plus die Stichkanäle; ab 2026 wächst die befischbare Strecke auf über 230 Kilometer. Es ist ein klassisches Kanalgewässer: klare Kanten, Spundwände, Steinpackungen und reger Schiffsverkehr, der das Wasser in Bewegung hält und die Fische an den Strukturen konzentriert.

Welche Raubfische der Kanal führt

  • Der Barsch ist der Charakterfisch - er steht an Steinpackungen und Stichkanal-Einmündungen (Höchstmaß 40 cm).
  • Der Wels zählt zu den häufigen Begleitfischen entlang der tieferen Rinne.
  • Dazu kommen Hecht und Zander an den Kanten und Einmündungen.

Angeln am Mittellandkanal

Bewirtschafter ist der Anglerverband Niedersachsen; gefischt wird ausschließlich vom Ufer, Bootsangeln ist verboten. Den Barsch sucht man mobil mit dem Gummifisch und kleinen Ködern an den Steinpackungen und Stichkanal-Mündungen ab - ein typisches Spinnfisch-Revier, in dem man Strecke macht. Zu beachten sind das Barsch-Höchstmaß (40 cm), die Raubfisch-Schonzeit vom 1. März bis 31. Mai und das Köderfisch-Verbot vom 1. Februar bis 31. Mai.

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Mittellandkanal sind das Barsch-Höchstmaß, die Frühjahrs-Schonzeit und das Bootsangelverbot zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Niedersachsen. Verbindlich ist immer der aktuelle AVN-Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Mittellandkanal (AVN)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Niedersachsen → keine (Landeswert); AVN-Raubfisch-Schonzeit 01.03.-31.05. 50 cm (Landeswert) siehe Erlaubnisschein
Flussbarsch Schonzeit Niedersachsen → keine (Landeswert) kein gesetzliches; AVN-Höchstmaß: Barsch nur bis 40 cm entnehmen siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Mittellandkanal (AVN)

  • Wels: Deutschlands längste Kunst-Wasserstraße; der Wels zählt zu den häufigen Begleitfischarten. Bewirtschafter-Sonderregel: Der AVN setzt eine Raubfisch-Schonzeit vom 1. März bis 31. Mai und ein Köderfisch-Verbot vom 1. Februar bis 31. Mai - das schränkt gezieltes Wels-Angeln im Frühjahr ein. Angeln vom Boot ist verboten.
  • Flussbarsch: Der AVN bewirtschaftet rund 160 km plus Stichkanäle (ab 2026 über 230 km). Typisches Kanal-Barschrevier mit klaren Kanten, Spundwänden und Schiffsverkehr; Barsch steht oft an Steinpackungen und Stichkanal-Einmündungen. Höchstmaß-Regel 40 cm für Barsch wie an den meisten AVN-Gewässern.
Bewirtschafter

Die Regeln am Mittellandkanal (AVN) setzt Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Mittellandkanal (AVN)

Welches Höchstmaß gilt für Barsch am Mittellandkanal?

Der AVN setzt für den Barsch ein Höchstmaß von 40 cm - nur Fische bis 40 cm dürfen entnommen werden, größere sind zurückzusetzen. Das schützt die kapitalen, laichstarken Barsche und ist an den meisten AVN-Gewässern gleich geregelt. Der Barsch steht im Kanal vor allem an den Steinpackungen, Spundwänden und Stichkanal-Einmündungen; man befischt ihn mit kleinen Gummiködern und Spinnern vom Ufer.

Kann man am Mittellandkanal gezielt auf Wels angeln?

Der Wels zählt am Mittellandkanal zu den häufigen Begleitfischen, ein gezieltes Bejagen ist aber durch die Regeln eingeschränkt. Der AVN setzt eine Raubfisch-Schonzeit vom 1. März bis 31. Mai und ein Köderfisch-Verbot vom 1. Februar bis 31. Mai - das schränkt das Welsangeln gerade im Frühjahr stark ein. Zudem ist das Angeln vom Boot verboten, sodass der Waller vom Ufer aus befischt werden muss. Es gilt der Landeswert von 50 cm Mindestmaß.

Darf man am Mittellandkanal vom Boot angeln?

Nein. Am AVN-bewirtschafteten Mittellandkanal ist das Angeln vom Boot verboten - gefischt wird ausschließlich vom Ufer. Das prägt die Angelei: Man arbeitet die Spundwände, Steinpackungen und Stichkanal-Mündungen vom Treidelweg aus ab. Wegen des Schiffsverkehrs und der klaren Kanten ist der Kanal ein mobiles Spinnrevier, in dem man Strecke macht und die Struktur absucht.