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Fluss · Niedersächsische Uferstrecke km 562-583 (Grenzgewässer zu Schleswig-Holstein)

Elbe (Lauenburg - Geesthacht)

Die Elbe zwischen Lauenburg und Geesthacht ist ein Wels-Revier am großen Strom - rund 20 Kilometer unterhalb des Wehrs Geesthacht, wo der strömungsreiche Fluss dem Waller ideale Bedingungen bietet. Was die Strecke ausmacht und welche Regeln gelten.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Typ
Fluss
Lage
Niedersächsische Uferstrecke km 562-583 (Grenzgewässer zu Schleswig-Holstein)
Bundesland
Niedersachsen
Raubfischarten
1
Das Wichtigste in Kürze

Die niedersächsische Uferstrecke der Elbe von Lauenburg bis Geesthacht (km 562-583, Grenzgewässer zu Schleswig-Holstein) umfasst rund 20 km Strom unterhalb des Wehrs Geesthacht. Der Wels ist als Begleitfischart gelistet; der große, strömungsreiche Strom bietet ihm ideale Bedingungen an den Buhnen, Kolken und Strukturen. Für den Wels gilt ein Mindestmaß von 50 cm auf der niedersächsischen und der schleswig-holsteinischen Seite - in Hamburg gilt abweichend ein Entnahmefenster von 50 bis 75 cm. Bewirtschafter ist der Anglerverband Niedersachsen, gemeinsam mit dem Verband in Schleswig-Holstein. Daneben wird die Strecke stark auf Zander, Aal und Brassen befischt. Man befischt den Wels im Ansitz an den tiefen Buhnenkolken.

~20 km unterhalb Wehr Geesthacht
großer, strömungsreicher Strom Grenzgewässer NDS/SH
Wels als Begleitfischart
an Buhnen und Kolken Mindestmaß 50 cm (NDS/SH)
Hamburg: Fenster 50-75 cm
abweichende Regel auch Zander, Aal, Brassen

Ein Wels-Revier am großen Strom

Die Elbe zwischen Lauenburg und Geesthacht - die niedersächsische Uferstrecke von Kilometer 562 bis 583 - ist rund 20 Kilometer Strom unterhalb des Wehrs Geesthacht, Grenzgewässer zu Schleswig-Holstein. Der große, strömungsreiche Fluss mit seinen Buhnen, Kolken und Strukturen bietet dem Wels ideale Bedingungen; er ist hier als Begleitfischart gelistet. Daneben ist die Strecke ein starkes Zander-, Aal- und Brassenrevier - ein vielseitiger Abschnitt der Unterelbe für den, der den großen Strom liebt.

Welche Raubfische der Fluss führt

  • Der Wels ist als Begleitfischart gelistet - an Buhnen und tiefen Kolken (Maß 50 cm).
  • Der Zander wird stark befischt, an den Buhnenkanten.
  • Der Aal gehört neben den Brassen zum Bestand des Stroms.

Angeln an der Elbe bei Geesthacht

Bewirtschafter ist der Anglerverband Niedersachsen, gemeinsam mit dem Verband in Schleswig-Holstein. Den Wels befischt man im Ansitz mit großem Köderfisch an den tiefen Buhnenkolken, den Zander mit dem Gummifisch an den Kanten. Für den Wels gilt ein Mindestmaß von 50 cm (in Hamburg abweichend ein Entnahmefenster 50-75 cm).

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

An der Elbe bei Geesthacht sind das Wels-Mindestmaß (50 cm) und die abweichende Hamburger Regel zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Niedersachsen. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Elbe (Lauenburg - Geesthacht)

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Wels Schonzeit Niedersachsen → keine (Landeswert) 50 cm (Landeswert) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Elbe (Lauenburg - Geesthacht)

  • Wels: Rund 20 km Strecke unterhalb des Wehrs Geesthacht. Der Wels ist als Begleitfischart gelistet; Mindestmaß 50 cm auf NDS- und SH-Seite (in Hamburg gilt abweichend ein Entnahmefenster 50-75 cm). Der große, strömungsreiche Strom bietet dem Wels ideale Bedingungen; daneben stark auf Zander, Aal und Brassen befischt.
Bewirtschafter

Die Regeln am Elbe (Lauenburg - Geesthacht) setzt Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN), gemeinsam mit dem Verband in Schleswig-Holstein. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Elbe (Lauenburg - Geesthacht)

Wie gut ist das Welsangeln an der Elbe bei Geesthacht?

Der Wels ist an dieser Elbstrecke als Begleitfischart gelistet, und der große, strömungsreiche Strom bietet ihm ideale Bedingungen - an den Buhnen, in den tiefen Kolken und an den Strukturen unterhalb des Wehrs Geesthacht. Man befischt ihn im Ansitz mit großem Köderfisch. Für den Wels gilt auf der niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Seite ein Mindestmaß von 50 cm; in Hamburg gilt abweichend ein Entnahmefenster von 50 bis 75 cm.

Welches Mindestmaß gilt für den Wels an der Elbe?

Auf der niedersächsischen und der schleswig-holsteinischen Seite gilt für den Wels ein Mindestmaß von 50 cm. In Hamburg gilt abweichend ein Entnahmefenster von 50 bis 75 cm - dort dürfen also nur Welse dieser Größe entnommen werden, größere sind zurückzusetzen. Wer die Grenzstrecke befischt, sollte wissen, auf welchem Ufer und in welchem Bundesland er steht, da die Regeln variieren. Die Strecke ist Grenzgewässer zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Welche Fische kann man an der Elbe bei Geesthacht fangen?

Neben dem Wels als Begleitfischart wird die Strecke stark auf Zander, Aal und Brassen befischt. Der große, strömungsreiche Strom mit seinen Buhnen und Kolken bietet ein breites Spektrum - Zander an den Buhnenkanten, Aal im Nachtansitz, dazu der kapitale Wels. Bewirtschafter ist der Anglerverband Niedersachsen, gemeinsam mit dem Verband in Schleswig-Holstein. Für den Wels gilt ein Mindestmaß von 50 cm (NDS/SH).