Arendsee
Der Arendsee in der Altmark ist der tiefste natürliche See Sachsen-Anhalts - ein bis zu 50 Meter tiefer Natursee mit steilen Ufern und scharfen Tiefenkanten, an denen die Barsche stehen. Was hier beißt und wer den See bewirtschaftet.
- Typ
- See
- Lage
- Arendsee (Altmark), Altmarkkreis Salzwedel
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- Raubfischarten
- 2
Der Arendsee in der Altmark ist mit rund 500 ha der größte natürliche See Sachsen-Anhalts und mit bis zu etwa 50 m zugleich der tiefste - ein Natursee mit steilen Ufern und scharfen Tiefenkanten. Genau an diesen Kanten steht der Barsch, dessen Bestand belegt ist; auch der Aal ist als vorkommende Fischart genannt. Anders als viele Gewässer der Region ist der Arendsee kein LAV-Gewässer, sondern wird von der Berufsfischerei Kagel (Maränenhof) in Zießau bewirtschaftet - als Privatpacht kann der Bewirtschafter strenger sein als der Landeswert. Angelkarten gibt es über die Tourist-Info Arendsee und die Fischerei Kagel; Sachsen-Anhalt-Angler zahlen ermäßigt. Für den Aal gilt der Landeswert (Mindestmaß 50 cm).
Der tiefste Natursee Sachsen-Anhalts
Der Arendsee in der Altmark ist ein Ausnahmegewässer: Mit rund 500 Hektar ist er der größte natürliche See Sachsen-Anhalts, und mit bis zu etwa 50 Metern zugleich der tiefste. Als Erdfallsee entstanden, hat er steile Ufer, die scharf in die Tiefe abfallen - ganz anders als die flachen Seen und Tagebaugewässer der Region. Für den Angler bedeutet das ein tiefes, klares Revier, in dem die Struktur der Steilkanten alles entscheidet.
Welche Raubfische der See führt
- Der Barsch steht an den scharfen Tiefenkanten der Steilufer - der Bestand ist belegt.
- Der Aal ist als vorkommende Fischart genannt (Mindestmaß 50 cm).
- Daneben ist der See für seine Maränen bekannt (daher der Maränenhof).
Angeln am Arendsee
Bewirtschafter ist die Berufsfischerei Kagel (Maränenhof); Karten gibt es über die Tourist-Info Arendsee und die Fischerei, für Sachsen-Anhalt-Angler ermäßigt. Fürs Barschangeln sucht man die Steilkanten und Tiefenübergänge ab - beim Vertikalangeln oder mit feinen Gummiködern. Als Privatpacht können strengere Regeln als das Landesrecht gelten.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Arendsee gelten die Bewirtschafter-Regeln der Fischerei Kagel. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Sachsen-Anhalt. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein der Fischerei.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Arendsee
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Aal Schonzeit Sachsen-Anhalt → | keine (Landeswert) | 50 cm | siehe Erlaubnisschein |
| Flussbarsch Schonzeit Sachsen-Anhalt → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches; Bewirtschafter-Kürmaß siehe Erlaubnisschein | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Arendsee
- Aal: 487 ha großer, bis ~50 m tiefer Natursee; kein LAV-Gewässer, sondern von der Berufsfischerei Kagel (Maränenhof) bewirtschaftet. Aal ist laut offizieller Tourismus-Quelle ausdrücklich als vorkommende Fischart genannt. Angelkarten über Tourist-Info Arendsee und Fischerei Kagel. Als Privatpacht kann der Bewirtschafter strenger als der Landeswert sein - Erlaubnisschein beachten.
- Flussbarsch: Größter natürlicher See des Landes (554 ha), mit bis zu ~50 m der tiefste natürliche See Sachsen-Anhalts - Barsch steht hier über die scharfen Tiefenkanten der Steilufer. Barschbestand belegt. Karten bei Tourist-Info und Fischerei Kagel; Sachsen-Anhalt-Angler zahlen ermäßigt.
Die Regeln am Arendsee setzt Fischerei Kagel (Maränenhof), Zießau. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Arendsee
Wo stehen die Barsche im Arendsee?
An den scharfen Tiefenkanten der Steilufer. Der Arendsee ist mit bis zu rund 50 m der tiefste natürliche See Sachsen-Anhalts und fällt an den Ufern steil ab - genau diese Kanten sind die Barsch-Standplätze. Der Barschbestand ist belegt. Man sucht die Steilkanten mit Gummiködern und Spinnern ab; für den Barsch gilt der Landeswert (kein Mindestmaß), der Bewirtschafter kann aber ein Kürmaß festlegen.
Wer bewirtschaftet den Arendsee und wo bekommt man Karten?
Der Arendsee ist kein LAV-Gewässer, sondern wird von der Berufsfischerei Kagel (Maränenhof) in Zießau bewirtschaftet. Angelkarten gibt es über die Tourist-Info Arendsee und die Fischerei Kagel; Sachsen-Anhalt-Angler zahlen ermäßigt. Als Privatpacht kann der Bewirtschafter strengere Regeln als das Landesrecht setzen - den Erlaubnisschein also vor dem Angeln beachten.
Was macht den Arendsee besonders?
Seine Tiefe und Natürlichkeit: Mit rund 500 ha ist er der größte natürliche See Sachsen-Anhalts, mit bis zu etwa 50 m der tiefste. Er entstand als Erdfallsee und hat entsprechend steile Ufer und tiefe, kühle Wasserschichten. Das macht ihn zu einem anspruchsvollen Klarwasser-Revier, in dem sich die Fische an den scharfen Tiefenkanten konzentrieren - ganz anders als die flachen Altmark-Gewässer.