Bode bei Deesdorf
Die Bode bei Deesdorf ist der Tieflandabschnitt eines Harzflusses - hier, fernab der Wildwasser-Oberläufe, ist der Aal die Charakterart. Über Saale und Elbe an die Nordsee angebunden. Was die Strecke ausmacht und welche Regeln gelten.
- Typ
- Fluss
- Lage
- Landkreis Harz (Goldbach-Einlauf bis Deesdorf)
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- Raubfischarten
- 1
Die Bode bei Deesdorf (Landkreis Harz, vom Goldbach-Einlauf bis Deesdorf) führt den Aal als Fischart im LAV-Gewässerverzeichnis. Anders als die Wildwasser-Oberläufe im Harz ist dies der ruhigere Tieflandabschnitt, in dem der Aal seinen Lebensraum findet. Die Bode mündet über die Saale in die Elbe und ist damit an das Elbe- und Nordsee-Wandersystem angebunden - der klassische Weg der Aale. Allerdings leiden die Aal-Bestände in den Nebenflüssen unter Querbauwerk-Wanderhindernissen wie Wehren und Kraftwerken. Für den Aal gilt ein Mindestmaß von 50 cm. Bewirtschafter ist der LAV Sachsen-Anhalt; man befischt den Aal im nächtlichen Ansitz am Grund.
Der Aal-Abschnitt eines Harzflusses
Die Bode ist im Oberlauf ein wildes Forellengewässer - doch bei Deesdorf, nachdem sie den Harz verlassen hat, zeigt sie ein anderes Gesicht: ruhiger, langsamer, ein Tieflandfluss, in dem der Aal die Charakterart ist. Das LAV-Gewässerverzeichnis führt ihn hier ausdrücklich. Über die Saale und weiter die Elbe ist die Bode an das große Nordsee-Wandersystem angebunden - der klassische Weg der Aale, auch wenn Querbauwerke ihn heute erschweren.
Welche Raubfische der Fluss führt
- Der Aal ist die Charakterart des Tieflandabschnitts (Maß 50 cm).
- Dazu kommen Hecht und Barsch in den ruhigeren Zonen.
- Der Zander gehört zum Bestand des Flusslaufs.
Angeln an der Bode bei Deesdorf
Bewirtschafter ist der LAV Sachsen-Anhalt. Den Aal befischt man im nächtlichen Ansitz mit Tauwurm am Grund. Für den Aal gilt ein Mindestmaß von 50 cm. Zu bedenken: Querbauwerke behindern die Aalwanderung, weshalb der Bestand teils gestützt werden muss.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
An der Bode bei Deesdorf sind das Aal-Mindestmaß (50 cm) und die LAV-Bestimmungen zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Sachsen-Anhalt. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Bode bei Deesdorf
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Aal Schonzeit Sachsen-Anhalt → | keine (Landeswert) | 50 cm | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Bode bei Deesdorf
- Aal: Aal als Fischart auf der Bode-Strecke im LAV-Verzeichnis. Die Bode mündet über die Saale in die Elbe - Anbindung an das Elbe-/Nordsee-Wandersystem. Aal-Bestände in den Nebenflüssen leiden unter Querbauwerk-Wanderhindernissen.
Die Regeln am Bode bei Deesdorf setzt LAV Sachsen-Anhalt. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Bode bei Deesdorf
Ist die Bode bei Deesdorf ein Aalgewässer?
Ja - auf der Bode-Strecke bei Deesdorf führt das LAV-Gewässerverzeichnis den Aal als Fischart. Anders als die Wildwasser-Oberläufe im Harz (etwa zwischen Altenbrak und Thale) ist dies der ruhigere Tieflandabschnitt, in dem der Aal seinen Lebensraum findet. Die Bode mündet über die Saale in die Elbe und ist so an das Nordsee-Wandersystem angebunden. Für den Aal gilt ein Mindestmaß von 50 cm; man befischt ihn im nächtlichen Ansitz am Grund.
Warum leiden die Aal-Bestände in der Bode?
Die Aal-Bestände in den Nebenflüssen wie der Bode leiden unter Querbauwerk-Wanderhindernissen - Wehren, Kraftwerken und anderen Sperren, die den Auf- und Abstieg der Aale behindern. Obwohl die Bode über Saale und Elbe theoretisch an das Nordsee-Wandersystem angebunden ist, fragmentieren diese Bauwerke den Wanderweg. Das macht den Bestand teils besatzabhängig. Für den Aal gilt ein Mindestmaß von 50 cm; Bewirtschafter ist der LAV Sachsen-Anhalt.
Wo liegt die Bode-Strecke bei Deesdorf?
Im Landkreis Harz, vom Goldbach-Einlauf bis Deesdorf. Es ist der Tieflandabschnitt der Bode, nachdem sie den Harz verlassen hat - ruhiger und langsamer fließend als die Gebirgsstrecken im Oberlauf. Dieser Charakter macht ihn zum Aal-Revier, während die Oberläufe klassische Forellengewässer sind. Bewirtschafter ist der LAV Sachsen-Anhalt; die Werte und weiteren Bestimmungen stehen im Gewässerverzeichnis und auf dem Erlaubnisschein.