Süßer See
Der Süße See bei Seeburg ist der größte natürliche See im Mansfelder Land - und trotz seines Namens ein echter Salzsee. Ein flaches, produktives Gewässer mit Barsch, Zander, Hecht und Aal. Was hier beißt und warum der Name täuscht.
- Typ
- See
- Lage
- Mansfelder Land bei Seeburg
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
- Raubfischarten
- 2
Der Süße See im Mansfelder Land bei Seeburg (Landkreis Mansfeld-Südharz) ist mit rund 250 Hektar Fläche und bis zu 7 Metern Tiefe das größte natürliche Standgewässer der Region. Seine Besonderheit steckt im Wasser: Trotz des Namens ist der See leicht salzhaltig - der Zufluss Böse Sieben und der Abfluss zur Salza sowie die natürliche Auslaugung von Steinsalz im Untergrund machen ihn real zu einem Salzsee. Der Fischbestand ist belegt: Barsch steht neben Zander, Hecht und Aal. Bewirtschafter ist ein örtlicher Fischereibetrieb (Fischerhof am Kernersee); es gelten dessen Regeln. Für den Zander gilt ein Mindestmaß von mindestens 50 cm und eine Schonzeit (mindestens 15. Februar bis 31. Mai). Das Nachtangeln ist nur mit Sondererlaubnis gestattet (eine Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang); die konkreten Werte erfragt man beim Bewirtschafter.
Der größte See im Mansfelder Land
Der Süße See bei Seeburg ist der größte natürliche See im Mansfelder Land - rund 250 Hektar, bis zu sieben Meter tief, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft zwischen Halle und dem Harz. Seine Besonderheit trägt er versteckt: Trotz des Namens ist er real ein Salzsee. Der Zufluss Böse Sieben, der Abfluss zur Salza und die natürliche Auslaugung von Steinsalz im Untergrund machen sein Wasser leicht salzhaltig. Ein flaches, warmes und produktives Gewässer - und ein solides Raubfischrevier.
Welche Raubfische der See führt
- Der Zander ist eher selten, aber belegt - Mindestmaß mindestens 50 cm.
- Der Barsch ist im Bestand belegt und profitiert vom produktiven Flachwasser.
- Dazu kommen Hecht und Aal als weitere Zielfische.
Angeln am Süßen See
Bewirtschafter ist ein örtlicher Fischereibetrieb (Fischerhof am Kernersee); es gelten dessen Regeln. Den Barsch sucht man an den Kanten und im Flachwasser mit Spinnfischen, den Aal im Ansitz. Das Nachtangeln ist nur mit Sondererlaubnis möglich (eine Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang). Die konkreten Werte für Zander und die übrigen Arten erfragt man beim Bewirtschafter.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Süßen See gelten die Regeln des Fischereibetriebs (Zander min. 50 cm, Nachtangeln nur mit Sondererlaubnis). Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Sachsen-Anhalt. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein des Bewirtschafters.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Süßer See
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Zander Schonzeit Sachsen-Anhalt → | siehe Erlaubnisschein (mind. 15.02.-31.05.) | siehe Erlaubnisschein (mind. 50 cm) | - |
| Flussbarsch Schonzeit Sachsen-Anhalt → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches; Bewirtschafter-Kürmaß siehe Erlaubnisschein | siehe Erlaubnisschein |
Besonderheiten am Süßer See
- Zander: Natursee; Zander eher selten, konkrete Werte beim Bewirtschafter erfragen.
- Flussbarsch: Besonderheit: leicht salzhaltiges Wasser (Zufluss Böse Sieben, Abfluss zur Salza) - der Name täuscht, es ist real ein Salzsee. Belegter Barschbestand neben Zander, Hecht und Aal. Nachtangeln nur mit Sondererlaubnis (eine Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang).
Die Regeln am Süßer See setzt Fischereibetrieb (Fischerhof am Kernersee). Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Süßer See
Ist der Süße See wirklich ein Salzsee?
Ja - trotz seines Namens ist der Süße See real ein Salzsee. Sein Wasser ist leicht salzhaltig, weil der Zufluss Böse Sieben und der Abfluss zur Salza sowie die natürliche Auslaugung von Steinsalz im Untergrund den Salzgehalt prägen. Der Name täuscht also. Für die Fischwelt ist das kein Nachteil: Barsch, Zander, Hecht und Aal sind im Bestand belegt, der See ist ein produktives Angelgewässer im Mansfelder Land.
Darf man am Süßen See nachts angeln?
Das Nachtangeln ist am Süßen See nur mit einer Sondererlaubnis gestattet - und zwar von einer Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang. Ohne diese Sondererlaubnis gilt die reguläre Tageszeit. Bewirtschafter ist ein örtlicher Fischereibetrieb (Fischerhof am Kernersee), bei dem man die Erlaubnisscheine löst und die konkreten Regeln - auch zum Nachtangeln - erfragt.
Welche Fische kann man im Süßen See fangen?
Belegt sind Barsch, Zander, Hecht und Aal. Der Barsch profitiert vom flachen, produktiven Wasser des größten natürlichen Sees im Mansfelder Land. Der Zander ist eher selten und hat ein Mindestmaß von mindestens 50 cm sowie eine Schonzeit. Die konkreten Werte für Zander und die übrigen Arten erfragt man beim Bewirtschafter, dem Fischereibetrieb am See - dort gibt es auch die Erlaubnisscheine.