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See · Bitterfeld

Großer Goitzschesee

Der Große Goitzschesee bei Bitterfeld ist ein riesiger gefluteter Tagebausee - rund 1.050 Hektar mit Inseln, Landzungen und weiten Flachwasserzonen. Ein Waller-Revier im Aufstieg. Was hier beißt und warum ein Boot mit Echolot klar im Vorteil ist.

Von der Redaktion Stand: Juli 2026
Der Große Goitzschesee bei Bitterfeld mit Inseln und Landzungen
Typ
See
Lage
Bitterfeld
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Raubfischarten
2
Das Wichtigste in Kürze

Der Große Goitzschesee bei Bitterfeld ist ein riesiger gefluteter Braunkohle-Tagebau - rund 1.050 Hektar Fläche, bis zu 48 Meter tief, gegliedert durch Inseln, Landzungen und weite Flachwasserzonen. Seit 2019 hat der See einen eigenen Bewirtschafter (die Goitzsche Tourismus GmbH, nicht den LAV); Erlaubnisscheine gibt es online über hejfish. Der Wels ist hier stark im Kommen und wird oft beim Schleppen gefangen - die ausgedehnten südlichen Flachbereiche heizen sich im Sommer schnell auf und ziehen die Waller an. Weil die Hotspots weit verstreut liegen, ist ein Boot mit Echolot klar im Vorteil. Für den Zander gilt ein Mindestmaß von 50 cm und eine Schonzeit vom 15. Februar bis 31. Mai, für den Wels der Landeswert (Mindestmaß 70 cm, Schonzeit 15. Februar bis 30. Juni).

1.050 ha, bis 48 m
riesiger Tagebausee Inseln & Flachzonen
Wels stark im Kommen
oft beim Schleppen Boot + Echolot im Vorteil
eigener Bewirtschafter seit 2019
nicht LAV Karten via hejfish

Ein riesiger Tagebausee mit Inseln

Der Große Goitzschesee bei Bitterfeld gehört zu den größten gefluteten Tagebauseen Mitteldeutschlands: rund 1.050 Hektar Wasserfläche, bis zu 48 Meter tief, gegliedert durch Inseln, Landzungen und weite Flachwasserzonen. Aus dem einstigen Braunkohle-Tagebau ist eine abwechslungsreiche Seenlandschaft geworden - mit steilen Kanten, ausgedehnten Flachbereichen und einer Wasserfläche, die man kaum überblickt. Genau diese Struktur macht ihn zu einem spannenden, aber anspruchsvollen Raubfischrevier.

Welche Raubfische der See führt

  • Der Wels ist stark im Kommen - oft beim Schleppen gefangen.
  • Der Zander steht an den Kanten - Mindestmaß 50 cm.
  • Der Hecht gehört zum Bestand des weiten Gewässers.
  • Die weiten Flachzonen im Süden sind im Sommer die Waller-Magneten.

Angeln am Großen Goitzschesee

Bewirtschafter ist seit 2019 die Goitzsche Tourismus GmbH (Karten über hejfish). Den Wels sucht man mit dem Schleppangeln im Freiwasser und über den warmen Südflachbereichen, den Zander an den Kanten. Wegen der riesigen Fläche und der weit verstreuten Hotspots ist ein Boot mit Echolot klar im Vorteil. Zu beachten sind die Zander-Schonzeit (15.02.-31.05.) und die Wels-Schonzeit (15.02.-30.06.).

Die Regeln vor dem Angeln prüfen

Am Großen Goitzschesee gelten die Regeln des eigenen Bewirtschafters (Zander 50 cm, Wels 70 cm). Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Sachsen-Anhalt. Verbindlich ist immer der Erlaubnisschein der Goitzsche Tourismus GmbH.

Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Großer Goitzschesee

Fischart Schonzeit Mindestmaß Fanglimit
Zander Schonzeit Sachsen-Anhalt → 15.02.-31.05. 50 cm -
Wels Schonzeit Sachsen-Anhalt → 15.02.-30.06. (Landeswert) 70 cm (Landeswert) siehe Erlaubnisschein

Besonderheiten am Großer Goitzschesee

  • Zander: Tagebausee; seit 2019 eigener Bewirtschafter (nicht LAV), Erlaubnisscheine online.
  • Wels: Riesiger gefluteter Tagebausee (rund 1.050 ha, bis 48 m tief) mit Inseln, Landzungen und weiten Flachwasserzonen - der Wels ist hier stark im Kommen und wird oft beim Schleppen gefangen. Die ausgedehnten südlichen Flachbereiche heizen sich im Sommer schnell auf und ziehen Waller an; ein Boot mit Echolot ist wegen der weit verstreuten Hotspots klar im Vorteil. Karten über Goitzsche Tourismus GmbH. Auch hier gilt die Wels-Schonzeit 15.02.-30.06.
Bewirtschafter

Die Regeln am Großer Goitzschesee setzt Goitzsche Tourismus GmbH. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.

Häufige Fragen zum Großer Goitzschesee

Wie gut ist der Welsbestand im Großen Goitzschesee?

Der Wels ist im Großen Goitzschesee stark im Kommen und wird oft beim Schleppen gefangen. Der riesige geflutete Tagebau (rund 1.050 ha, bis 48 m tief) mit seinen weiten südlichen Flachwasserzonen bietet dem Waller ideale Bedingungen: Die Flachbereiche heizen sich im Sommer schnell auf und ziehen die Fische an. Weil die Hotspots über die große Fläche verstreut liegen, ist ein Boot mit Echolot klar im Vorteil. Für den Wels gilt der Landeswert (70 cm, Schonzeit 15.02.-30.06.).

Wer bewirtschaftet den Großen Goitzschesee?

Seit 2019 hat der Große Goitzschesee einen eigenen Bewirtschafter - die Goitzsche Tourismus GmbH, nicht den Landesanglerverband. Erlaubnisscheine gibt es online über das Portal hejfish. Wer hier angeln will, löst also die Karte des eigenen Bewirtschafters und beachtet dessen Bestimmungen. Für den Zander gilt ein Mindestmaß von 50 cm und eine Schonzeit vom 15. Februar bis 31. Mai.

Braucht man am Großen Goitzschesee ein Boot?

Ein Boot ist klar von Vorteil. Der See ist mit rund 1.050 Hektar riesig und durch Inseln, Landzungen und weite Flachwasserzonen gegliedert - die fängigen Stellen liegen weit verstreut. Besonders für den Wels, der oft beim Schleppen gefangen wird, erschließt ein Boot mit Echolot die Hotspots erst richtig. Vom Ufer aus lässt sich nur ein kleiner Teil des Gewässers befischen; die südlichen Flachbereiche sind vom Wasser aus am besten erreichbar.