Rhein bei Düsseldorf/Duisburg
Der Rhein bei Düsseldorf und Duisburg ist ein klassisches Aal-Revier am Niederrhein - ein abends und nachts beangelter Strom mit Buhnenfeldern und Hafeneinfahrten als Aalplätzen. Was den Hauptstrom-Schein ausmacht und warum die Häfen extra geregelt sind.
- Typ
- Strom
- Lage
- Düsseldorf bis Duisburg, Niederrhein (ca. Strom-km 744-780)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Raubfischarten
- 1
Der Düsseldorfer und Duisburger Rheinabschnitt am Niederrhein (etwa Strom-km 744 bis 780) fällt unter denselben Hauptstrom-Erlaubnisschein der Rheinfischereigenossenschaft im Lande NRW. Es ist ein abends und nachts beangelter Strom mit Buhnenfeldern und Hafeneinfahrten als klassischen Aalplätzen. Es gilt die EU-bedingte Aal-Schonzeit vom 1. Oktober bis 1. März zum Schutz der abwandernden Blankaale, ein Mindestmaß von 50 cm und ein Tageslimit von max. 3 Aalen (Bewirtschafter). Wichtig: Die Häfen selbst sind Nebengewässer und nicht im Rhein-Schein enthalten - für sie braucht man eine gesonderte Berechtigung.
Ein Aal-Strom am Niederrhein
Der Rhein bei Düsseldorf und Duisburg ist Niederrhein pur: ein breiter, kräftiger Strom, den man abends und nachts auf Aal befischt. Buhnenfelder und Hafeneinfahrten sind die klassischen Aalplätze - an den Buhnen sammeln sich Sediment und Nahrung, an den Einfahrten bündeln sich die Fische. Beide Abschnitte (etwa Strom-km 744 bis 780) fallen unter denselben Hauptstrom-Erlaubnisschein der Rheinfischereigenossenschaft im Lande NRW. Die Häfen selbst sind eigene Nebengewässer.
Welche Raubfische der Strom führt
- Der Aal ist der Charakterfisch - an Buhnenfeldern und Hafeneinfahrten, abends und nachts.
- Dazu kommen Zander und Barsch an den Buhnenkanten.
- Der Wels hat sich im Niederrhein etabliert.
Angeln am Niederrhein
Bewirtschafter ist die Rheinfischereigenossenschaft im Lande NRW; ein Hauptstrom-Schein deckt Düsseldorf und Duisburg. Den Aal fischt man im nächtlichen Ansitz mit Tauwurm an Buhnen und Hafeneinfahrten. Wichtig sind die EU-Aal-Schonzeit (1.10.-1.3.), das Mindestmaß (50 cm) und das Tageslimit (3 Aale) - sowie dass die Häfen einen eigenen Schein brauchen.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Rhein bei Düsseldorf/Duisburg sind die EU-Aal-Schonzeit, das Tageslimit und die getrennte Hafen-Berechtigung zentral. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Nordrhein-Westfalen. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Rhein bei Düsseldorf/Duisburg
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Aal Schonzeit Nordrhein-Westfalen → | 01.10.-01.03. (Rheinhauptstrom) | 50 cm | max. 3 Aale/Tag (Bewirtschafter) |
Besonderheiten am Rhein bei Düsseldorf/Duisburg
- Aal: Der Düsseldorfer und Duisburger Rheinabschnitt fällt unter denselben Hauptstrom-Erlaubnisschein. Auch hier gilt die EU-bedingte Aal-Schonzeit 01.10.-01.03. zum Schutz der abwandernden Blankaale; ein abends und nachts beangelter Strom mit Buhnenfeldern und Hafeneinfahrten als klassischen Aalplätzen. Die Häfen selbst sind Nebengewässer und nicht im Rhein-Schein enthalten.
Die Regeln am Rhein bei Düsseldorf/Duisburg setzt Rheinfischereigenossenschaft im Lande NRW. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Rhein bei Düsseldorf/Duisburg
Welcher Erlaubnisschein gilt am Rhein bei Düsseldorf und Duisburg?
Beide Abschnitte fallen unter denselben Hauptstrom-Erlaubnisschein der Rheinfischereigenossenschaft im Lande NRW - eine Karte deckt den Niederrhein-Hauptstrom bei Düsseldorf und Duisburg (etwa Strom-km 744 bis 780). Wichtig: Die Häfen selbst sind Nebengewässer und nicht im Rhein-Schein enthalten; wer dort angeln will, braucht eine gesonderte Berechtigung.
Wann ist der Aal am Rhein geschont?
Es gilt die EU-bedingte Aal-Schonzeit vom 1. Oktober bis 1. März zum Schutz der abwandernden Blankaale. In dieser Zeit dürfen keine Aale entnommen werden. Außerhalb der Schonzeit gelten ein Mindestmaß von 50 cm und ein Tageslimit von maximal 3 Aalen. Der Aal wird am Niederrhein vor allem abends und nachts an Buhnenfeldern und Hafeneinfahrten befischt.
Wo stehen die Aale am Niederrhein?
An Buhnenfeldern und Hafeneinfahrten - den klassischen Aalplätzen des Stroms. Die Buhnen schaffen ruhigere Zonen mit Sediment und Nahrung, die Hafeneinfahrten bündeln wanderdende Fische. Man befischt sie im Ansitz am Grund, vor allem abends und nachts. Zu beachten: Die Häfen selbst sind Nebengewässer und nicht im Rhein-Hauptstromschein enthalten.