Ruhrgebiets-Kanäle (RHK, WDK, DEK, DHK)
Die vier großen Ruhrgebiets-Kanäle - Rhein-Herne, Wesel-Datteln, Dortmund-Ems und Datteln-Hamm - bilden ein zusammenhängendes Wels-Revier, das der LFV Westfalen und Lippe bewirtschaftet. Oft reicht eine Kombikarte für weite Strecken. Wo die Waller stehen und wie die Befischung organisiert ist.
- Typ
- Kanäle
- Lage
- Ruhrgebiet / westliches Münsterland, vom Rheinanschluss bei Wesel ostwärts
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Raubfischarten
- 1
Die Ruhrgebiets-Kanäle umfassen vier zusammenhängende Wasserstraßen: den Rhein-Herne-Kanal (RHK), den Wesel-Datteln-Kanal (WDK), den Dortmund-Ems-Kanal (DEK) und den Datteln-Hamm-Kanal (DHK) - alle vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bewirtschaftet und oft mit einer Tages- oder Kombikarte über weite Strecken befischbar. Für den Wels gibt es kein gesetzliches Mindestmaß. Die Waller stehen bevorzugt an den Kanaltiefs, den Schleusenbereichen und den Hafen- und Einmündungsbecken - überall dort, wo tieferes Wasser und Struktur zusammenkommen. Die genauen befischbaren Strecken stehen im LFV-Streckenkartenheft, das man vor dem Angeln prüfen sollte.
Vier Kanäle, ein Wels-Revier
Die großen Ruhrgebiets-Kanäle - der Rhein-Herne-Kanal, der Wesel-Datteln-Kanal, der Dortmund-Ems-Kanal und der Datteln-Hamm-Kanal - bilden ein zusammenhängendes Netz, das der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bewirtschaftet. Vom Rheinanschluss bei Wesel ziehen sie ostwärts durch das Ruhrgebiet und das westliche Münsterland. Für den Wels ist dieses Kanalnetz ein Eldorado: viele Kilometer tiefes, strukturreiches Wasser, oft mit einer einzigen Kombikarte befischbar.
Welche Raubfische die Kanäle führen
- Der Wels ist der Charakterfisch - an Kanaltiefs, Schleusen und Hafenbecken.
- Dazu kommen Zander und Barsch an den Spundwänden.
- Der Aal und der Hecht gehören zum Bestand der Kanäle.
Angeln an den Ruhrgebiets-Kanälen
Bewirtschafter ist der LFV Westfalen und Lippe; oft reicht eine Tages- oder Kombikarte für weite Strecken. Den Wels befischt man im Ansitz mit großem Köderfisch an den Kanaltiefs, Schleusen und Hafenbecken. Die genauen Strecken und Verbotszonen stehen im LFV-Streckenkartenheft.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
An den Ruhrgebiets-Kanälen sind die Kombikarte und das Streckenkartenheft die praktischen Punkte. Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; den Landesrahmen geben die Schonzeiten in Nordrhein-Westfalen. Verbindlich ist immer der aktuelle Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Ruhrgebiets-Kanäle (RHK, WDK, DEK, DHK)
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Wels Schonzeit Nordrhein-Westfalen → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches | siehe Erlaubnisschein (Streckenkartenheft) |
Besonderheiten am Ruhrgebiets-Kanäle (RHK, WDK, DEK, DHK)
- Wels: Vier zusammenhängende Kanäle (Rhein-Herne, Wesel-Datteln, Dortmund-Ems, Datteln-Hamm), die der LFV Westfalen und Lippe bewirtschaftet - oft mit einer Tages-/Kombikarte über weite Strecken befischbar. Waller stehen bevorzugt an den Kanaltiefs, den Schleusenbereichen und den Hafen-/Einmündungsbecken. Genaue Strecken im LFV-Streckenkartenheft.
Die Regeln am Ruhrgebiets-Kanäle (RHK, WDK, DEK, DHK) setzt Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Ruhrgebiets-Kanäle (RHK, WDK, DEK, DHK)
Welche Kanäle gehören zu den Ruhrgebiets-Kanälen?
Vier zusammenhängende Wasserstraßen: der Rhein-Herne-Kanal (RHK), der Wesel-Datteln-Kanal (WDK), der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) und der Datteln-Hamm-Kanal (DHK). Alle werden vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bewirtschaftet und sind oft mit einer Tages- oder Kombikarte über weite Strecken befischbar. Das macht sie zu einem großen, gut zugänglichen Wels-Revier mitten im Ballungsraum. Die genauen Strecken stehen im LFV-Streckenkartenheft.
Wo stehen die Welse in den Ruhrgebiets-Kanälen?
Bevorzugt an den Kanaltiefs, den Schleusenbereichen und den Hafen- und Einmündungsbecken - überall dort, wo tieferes Wasser und Struktur zusammenkommen. Die Kanaltiefs bieten dem Waller kühleres Wasser und Deckung, die Schleusen und Hafenbecken konzentrieren Beutefisch. Man befischt diese Stellen im Ansitz mit großem Köderfisch. Ein gesetzliches Mindestmaß für den Wels gibt es nicht; maßgeblich ist der Erlaubnisschein.
Braucht man für jeden Kanal eine eigene Karte?
Nicht unbedingt - die Ruhrgebiets-Kanäle sind oft mit einer Tages- oder Kombikarte über weite Strecken befischbar, da alle vier vom LFV Westfalen und Lippe bewirtschaftet werden. Die genauen befischbaren Abschnitte und die passende Kartenkombination stehen im LFV-Streckenkartenheft. Vor dem Angeln sollte man prüfen, welche Strecke die eigene Karte abdeckt und wo Verbotszonen liegen.