Rhein-Herne-Kanal
Der Rhein-Herne-Kanal ist Angeln im Herzen des Ruhrgebiets: eine Wasserstraße mit Spundwänden, Brücken und Hafeneinmündungen von Duisburg bis Herne, mit Zander, Barsch und Aal. Ein günstiges, gut erreichbares Stadtrevier. Was hier beißt und was die Karte kostet.
- Typ
- Schifffahrtskanal
- Lage
- Duisburg bis Herne, Ruhrgebiet
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Raubfischarten
- 2
Der Rhein-Herne-Kanal ist ein klassisches Ruhrgebiets-Kanalrevier, das von Duisburg bis Herne mitten durchs Revier zieht und vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bewirtschaftet und gehegt wird. Als typischer Schifffahrtskanal mit Spundwänden, Brücken und Hafeneinmündungen ist er ein Zander-, Barsch- und Aalrevier - der Flussbarsch zählt zu den vom LFV genannten Hauptfischarten. Da es ein Kanal und kein Rheinhauptstrom ist, gilt keine Aal-Schonzeit, nur das Landes-Mindestmaß von 50 cm; der LFV setzt gezielt Jungaale ein, weil naturnahe Laichstrukturen fehlen. Für Barsch gibt es weder Schonzeit noch Mindestmaß. Tageskarten sind günstig (ab rund 11,50 Euro) und im regionalen Angelfachhandel erhältlich; Setzkescher und lebende Köderfische sind nicht erlaubt.
Wasserstraße im Herzen des Reviers
Der Rhein-Herne-Kanal zieht auf ganzer Länge mitten durchs Ruhrgebiet - von Duisburg am Rhein bis nach Herne, vorbei an Häfen, Industrie und Wohnvierteln. Für den Angler ist er ein Glücksfall: ein großes, gut erreichbares Raubfischrevier direkt vor der Haustür der Millionenstadt-Region. Spundwände, Brücken und Hafeneinmündungen geben dem geraden Kanal die Struktur, an der die Fische stehen.
Welche Raubfische der Kanal führt
- Der Barsch zählt zu den Hauptfischarten und steht an Spundwänden und Hafeneinmündungen.
- Der Zander nutzt die Fahrrinnenkanten und Brückenbereiche.
- Der Aal wird durch Jungaal-Besatz gestützt und nachts am Grund befischt.
Angeln am Rhein-Herne-Kanal
Bewirtschafter ist der LFV Westfalen und Lippe; Tageskarten (ab rund 11,50 Euro) gibt es im Angelfachhandel. Für den Barsch sucht man die Spundwände, Brücken und Hafeneinmündungen ab, für den Zander die Fahrrinnenkanten. Zu beachten: kein Setzkescher, keine lebenden Köderfische.
Die Regeln vor dem Angeln prüfen
Am Rhein-Herne-Kanal gelten die NRW-Landeswerte (Aal 50 cm, keine Kanal-Schonzeit; Barsch ohne Maß). Die gewässerspezifischen Angaben stehen in der Tabelle unten; der Landesrahmen findet sich in den Schonzeiten in Nordrhein-Westfalen. Verbindlich ist immer der LFV-Erlaubnisschein.
Schonzeiten, Mindestmaße & Fanglimits am Rhein-Herne-Kanal
| Fischart | Schonzeit | Mindestmaß | Fanglimit |
|---|---|---|---|
| Aal Schonzeit Nordrhein-Westfalen → | keine (Landeswert) | 50 cm | siehe Erlaubnisschein |
| Flussbarsch Schonzeit Nordrhein-Westfalen → | keine (Landeswert) | kein gesetzliches | siehe Erlaubnisschein / LFV-Streckenkartenheft |
Besonderheiten am Rhein-Herne-Kanal
- Aal: Klassisches Ruhrgebiets-Kanalrevier, vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bewirtschaftet und gehegt. Da Kanal und kein Rheinhauptstrom, keine Aal-Schonzeit, nur das Landes-Mindestmaß 50 cm. Der LFV setzt in den Kanälen gezielt Jungaale ein, weil naturnahe Laichstrukturen fehlen - der Aalbestand wird aktiv durch Besatz gestützt. Tagesscheine im regionalen Angelfachhandel.
- Flussbarsch: Typischer Ruhrgebiets-Schifffahrtskanal mit Spundwänden, Brücken und Hafeneinmündungen - Flussbarsch zählt zu den vom LFV genannten Hauptfischarten. Barsch hat weder Schonzeit noch Mindestmaß; es gilt der LFV-Erlaubnisschein (Tageskarten ab rund 11,50 Euro). Kein Setzkescher, keine lebenden Köderfische.
Die Regeln am Rhein-Herne-Kanal setzt Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.. Angelkarte und Gewässerordnung des Bewirtschafters gehen im Zweifel dem Landesrecht vor - prüfen Sie vor dem Angeln die aktuell gültigen Bestimmungen Ihres Reviers.
Häufige Fragen zum Rhein-Herne-Kanal
Welche Fische gibt es im Rhein-Herne-Kanal?
Der LFV Westfalen und Lippe nennt Flussbarsch als eine der Hauptfischarten, dazu Zander und Aal - ein typischer Kanal-Raubfischbestand. Die Fische stehen an den Spundwänden, Brücken und Hafeneinmündungen, die dem ansonsten strukturarmen Kanal Standplätze geben. Der Aalbestand wird durch gezielten Jungaal-Besatz gestützt, weil natürliche Laichstrukturen fehlen.
Was kostet eine Angelkarte am Rhein-Herne-Kanal?
Tageskarten sind günstig und starten bei rund 11,50 Euro; sie gibt es im regionalen Angelfachhandel. Bewirtschafter ist der LFV Westfalen und Lippe. Zu beachten sind die Kanal-Regeln: Setzkescher und lebende Köderfische sind nicht erlaubt. Die verbindlichen Bestimmungen stehen auf dem Erlaubnisschein bzw. im Streckenkartenheft.
Gilt am Rhein-Herne-Kanal eine Aal-Schonzeit?
Nein. Da es sich um einen Kanal und nicht um den Rheinhauptstrom handelt, gilt hier keine besondere Aal-Schonzeit - nur das NRW-Landes-Mindestmaß von 50 cm. Der LFV stützt den Aalbestand aktiv durch Besatz mit Jungaalen. Damit ist der Kanal auch außerhalb der am Rhein geltenden Aal-Schonzeit ein Aalrevier.